Deutscher (73) ertrinkt auf Mallorca – Rettung kommt zu spät
Deutscher (73) ertrinkt auf Mallorca

Ein tragischer Badeunfall hat sich am Dienstag auf der spanischen Ferieninsel Mallorca ereignet. Ein 73 Jahre alter deutscher Urlauber verlor in einer abgelegenen Bucht sein Leben, nachdem er beim Schwimmen in Not geraten war. Trotz des schnellen Eingreifens von anderen Badegästen und Rettungskräften konnte der Mann nicht mehr gerettet werden.

Unglück in der Cala de ses Llises

Der Vorfall spielte sich gegen 13.25 Uhr in der Cala de ses Llises ab. Diese bei Touristen beliebte Badebucht liegt an der Südwestküste Mallorcas, zwischen der Siedlung Cala Fornells und dem Strand des Urlaubsortes Peguera Palmira. Wie das „Mallorca Magazin“ berichtet, bemerkten mehrere Badegäste, dass der Senior im Wasser in Schwierigkeiten geriet. Sie zögerten nicht lange und zogen den bewusstlosen Mann aus dem Meer. Anschließend alarmierten sie umgehend die Rettungsschwimmer, die sich am etwa einen Kilometer entfernten Strand von Peguera Palmira befanden.

Vergebliche Wiederbelebungsversuche

Als die Einsatzkräfte am Unglücksort eintrafen, zeigte der 73-Jährige keine Lebenszeichen mehr: Er atmete nicht, und sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Die Retter begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Wenige Minuten später trafen vier Rettungswagen, Streifenwagen der Lokalpolizei von Calvià, die Guardia Civil sowie Freiwillige des Zivilschutzes ein. Die Sanitäter kämpften über eine Stunde lang um das Leben des Deutschen – jedoch vergeblich. Der Mann erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand und starb noch am Strand.

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Viele Schaulustige versammelten sich am Ufer. Um den Leichnam vor neugierigen Blicken zu schützen und ungestört arbeiten zu können, errichteten die Rettungskräfte Zelte. Die genauen Umstände des Unglücks werden nun von den Behörden untersucht.

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