Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt
Bei russischen Raketenangriffen auf das südukrainische Gebiet Odessa ist ein Frachtschiff beschädigt worden. Vier Mitglieder der 17-köpfigen Besatzung seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Das Schiff ist demnach unter der Flagge der Marschallinseln gefahren. Zuvor sei auch „industrielle Infrastruktur“ angegriffen worden. Den Angaben nach wurden dabei ein Verwaltungs- und ein Lagergebäude sowie mehr als ein Dutzend Autos beschädigt.
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden zwei Häfen in der Region Odessa vom russischen Militär angegriffen. Eine Attacke auf den Hafen „Piwdennyj“ galt demzufolge einem Frachter mit Gütern für die ukrainische Armee. Im Hafen Odessa selbst seien wiederum Treibstofftanks das Ziel gewesen. Zusätzlich seien noch vier Frachtschiffe im Hafen Mykolajiw in der Nachbarregion angegriffen worden. Dafür gab es keine Bestätigung von ukrainischer Seite.
Ukrainische Gegenangriffe: Tote und Verletzte in Russland
Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe auch 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow bei Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau entfernt.
Auch im Moskauer Gebiet sei ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal – rund 50 Kilometer östlich von Moskau – seien 24 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen.
Selenskyj will Streit mit Polen über umstrittene Militärehrung beilegen
Nach dem diplomatischen Eklat um die Benennung einer ukrainischen Armeeeinheit nach einer historischen Partisanengruppe bemüht sich Präsident Wolodymyr Selenskyj um eine Entspannung der Beziehungen zu Polen. Er kündigte am Freitag an, Untersuchungen zu Massakern an der polnischen Bevölkerung durch die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg auszuweiten und Geheimdienstarchive zu öffnen. Zudem sollen die Bemühungen zur Exhumierung von Opfern verstärkt werden.
Treibstoffkrise und Seeblockade treffen Russlands Landwirte hart
Russische Landwirte haben trotz einer guten Ernte mit massiven Problemen durch den Krieg in der Ukraine zu kämpfen. Eine landesweite Treibstoffkrise und die jüngste militärische Eskalation im Asowschen Meer setzen die Betriebe unter Druck. Die Treibstoffkrise ist eine Folge monatelanger ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und hat zu einem starken Anstieg der Dieselpreise geführt. Die russische Landwirtschaftsministerin Oksana Lut räumte am Freitag zwar ein, dass es in allen Regionen Probleme mit dem Treibstoff gebe, versprach den Bauern aber, dass der Staat die benötigten Lieferungen sicherstellen werde.
Experten zufolge könnten die Probleme jedoch weitreichende Folgen haben. Andrej Sisow von der Unternehmensberatung SovEcon sagte Reuters, Russland könne dem Weltmarkt fünf bis zehn Millionen Tonnen Weizen weniger liefern, wenn das Asowsche Meer nicht für die Schifffahrt geöffnet werde. Russland ist der weltgrößte Weizenexporteur.
Insider: Russland importiert erstmals Benzin aus Kasachstan
Russland erhält Insidern zufolge wegen Engpässen nach ukrainischen Angriffen erstmals Benzin aus Kasachstan. Im Juli seien rund 1000 Tonnen in eine Region in Zentralrussland geliefert worden, verlautet aus Branchenkreisen. Wegen der Drohnenangriffe auf Raffinerien sucht Russland auch in Belarus und Indien nach Treibstoff.
EU verhängt Sanktionen gegen russische Drohnenhersteller
Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen eine russische Managerin und fünf Unternehmen wegen deren Beteiligung an der Produktion von Drohnen. Wie der Rat der Europäischen Union mitteilt, richten sich die Maßnahmen gegen Irina Charissowa, die Aufsichtsratsvorsitzende von ABS Electro, sowie gegen fünf Firmen der Unternehmensgruppe. ABS Electro entwickelt und produziert elektronische Bauteile für den Drohnenkrieg. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Charissowa. Die EU verhandelt zudem über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland, das unter anderem Banken, Krypto-Netzwerke und Ölhändler treffen soll.
Selenskyj: Strategischer Bomber auf Basis tief in Russland zerstört
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj einen strategischen Bomber vom Typ Tu-95 auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Engels zerstört. Die Basis liegt etwa 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Das Militärflugzeug sei von den russischen Streitkräften für Raketenangriffe auf die Ukraine eingesetzt worden, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst X mit. „Wir verteidigen uns gerecht und proaktiv“, erklärt der Präsident.
Griechenland warnt EU vor Marktanteilsverlusten bei Gas durch Russland-Sanktionen
Nach dem vorläufigen Scheitern des 21. EU-Sanktionspakets gegen Russland warnt Griechenland Insidern zufolge die Europäische Union vor einem Verbot des Transits von russischem Gas in Drittländer. Ein solcher Schritt könne dazu führen, dass europäische Unternehmen Marktanteile an Konkurrenten außerhalb der EU verlören, sagten zwei griechische Regierungsvertreter am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Druck auf Moskau müsse zwar maximiert werden. Es gelte aber, unerwünschte Folgen für Europas Wettbewerbsfähigkeit zu minimieren. Beim Transport von Flüssigerdgas (LNG) dominiert Griechenland den europäischen Markt und gehört in Konkurrenz zu Japan, China und den USA weltweit zu den größten Anbietern.
Demos in der Ukraine für entlassenen Minister gehen weiter
In Kiew und anderen Städten der Ukraine dauern Demonstrationen gegen die Personalpolitik von Präsident Wolodymyr Selenskyj den dritten Tag in Folge an. Die Demonstranten fordern vor allem die Wiedereinsetzung des entlassenen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform meldete. Viele verlangten auch eine Entlassung des Oberkommandierenden der Armee, Olexander Syrskyj. Gemeinsames Zeichen der Proteste waren die Losungen auf braunen Papptafeln.
Selenskyj: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen
In der Ukraine sind bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut mehrere Menschen getötet und verletzt worden. „In Odessa wurden zwei Menschen getötet, als Folge des nächtlichen russischen Raketenangriffs auf ein Wohngebäude“, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. Es gebe auch fünf Verletzte. Bei einem Luftangriff in der ebenfalls im Süden gelegenen Region Saporischschja seien zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden.
Ukraine greift erneut russische Schiffe im Schwarzen Meer an
Die Ukraine setzt ihre Drohnenangriffe auf russische Ziele im Schwarzen Meer fort. Zwölf weitere Schiffe seien getroffen worden, teilt der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ziele seien neun Frachter, zwei Tanker und ein Schlepper gewesen. Damit steige die Gesamtzahl der Schiffe, die im Juli im Asowschen und im Schwarzen Meer getroffenen wurden, auf 159.
Großbritannien erhöht Militärpräsenz in Estland
Großbritannien wird seine militärische Präsenz in Estland erhöhen. Im kommenden Frühjahr sollen 300 weitere britische Soldaten samt Waffen und Ausrüstung in dem an Russland grenzenden EU- und Nato-Land stationiert werden. Damit werde deren Gesamtzahl vor Ort auf 1.200 steigen. Dies sieht eine von den Verteidigungsministerien in Tallinn und London unterzeichnete Vereinbarung vor. Darin wurde auch eine engere Kooperation in anderen militärischen Bereichen und der Rüstungsindustrie festgelegt. „Wir verstärken unsere Präsenz in Estland, um Nato-Territorium zu verteidigen und Russland abzuschrecken“, wurde der britische Verteidigungsminister Dan Jarvis in einer Mitteilung zitiert. Die Truppe werde „mit hochmobilen Fahrzeugen, fortschrittlichen Waffensystemen und Hightech-Drohnen“ ausgerüstet sein. Deren Verlegung soll nach Angaben seines estnischen Kollegen Hanno Pevkur noch in diesem Jahr beginnen.
Selenskyj schlägt Geheimdienstchef Chmara als neuen Verteidigungsminister vor
In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Geheimdienstler Jewhenij Chmara als neuen Verteidigungsminister vorgeschlagen. Die Kandidatur werde bald im Parlament eingereicht, teilte der Staatschef auf Telegram mit. Bis zur Absolvierung aller rechtlichen Verfahren werde Chmara das Ministerium geschäftsführend leiten. Gemäß Verfassung hat der Präsident das Vorschlagsrecht für den Posten des Verteidigungsministers. Zuvor war Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister entlassen worden. Gegen diese Entscheidung gibt es in der Ukraine landesweit große Demonstrationen. Chmara leitete den Geheimdienst SBU seit Januar geschäftsführend. Er gilt als Experte für Drohneneinsätze im russischen Hinterland und hat den Rang eines Generalmajors inne. Dem ukrainischen Gesetz nach muss der Minister jedoch ein Zivilist sein.
Ukraine weist russische Vorwürfe zu AKW-Angriff von sich
Das ukrainische Außenministerium weist russische Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Angriff zurück, bei dem der Chefingenieur des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja getötet wurde. „Es wird keine unabhängige Bestätigung der russischen Version oder ein Beweis für die Beteiligung der Ukraine vorgelegt“, teilt das Ministerium auf Telegram mit. Informationen der russischen Besatzungsbehörden könnten nicht als zuverlässig angesehen werden. Russland versuche, mit den Anschuldigungen die internationale Gemeinschaft mit der Drohung eines nuklearen Zwischenfalls einzuschüchtern.
Ukraine: Russland greift zivile Schiffe an
Russland hat in den ersten beiden Juliwochen nach Angaben der ukrainischen Hafenbehörde 23 Mal Häfen und 17 Mal zivile Schiffe angegriffen. Händlern und Analysten zufolge haben die Angriffe zu einem teilweisen Stopp der Getreidelieferungen und einer fast vollständigen Aussetzung der Getreidekäufe in den Hafenterminals geführt.
Polen fängt den dritten Tag in Folge russische Flugzeuge ab
Die polnische Luftwaffe hat nach Militärangaben drei Tage hintereinander russische Kampfflugzeuge über der Ostsee abfangen müssen. „Die Russen testen erneut die Leistungsfähigkeit unserer Flugabwehrsysteme“, schrieb Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf dem Portal X. Demnach fingen zwei polnische Maschinen aus Malbork zunächst zwei russische Kampfjets vom Typ Suchoi Su-30 ab. Dann sei ein russisches Aufklärungsflugzeug etwa 30 Kilometer vor der pommerschen Ostseeküste bei Jastrebia Gora gesichtet worden. Die polnischen Flieger hätten die Iljuschin Il-20 weiter aufs Meer hinaus eskortiert, wo schwedische Jets die Begleitung übernommen hätten. Der polnische Luftraum sei in beiden Fällen nicht verletzt worden, teilte der Verteidigungsminister mit.
Russland und Ukraine tauschen weitere Gefangene aus
Die Ukraine und Russland haben inmitten laufender Kampfhandlungen erneut Leichen gefallener Soldaten ausgetauscht. Kiew habe 501 Soldatenleichen erhalten, teilte der Stab für Kriegsgefangenenbelange bei Telegram mit. Moskau sind Medienberichten zufolge wiederum die Überreste von 31 russischen Soldaten übergeben worden. Seit Anfang 2025 hat die Ukraine damit fast 21.000 Gefallene zurückerhalten. Gleichzeitig wurden Russland nur etwas über 660 Soldatenleichen übergeben.
Scheidender ukrainischer Verteidigungsminister bestätigt Konflikt mit Armeeführung
In der Ukraine hat der populäre scheidende Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow einen Konflikt mit der Armeeführung bestätigt. „Wir mussten feststellen, dass alle unsere Initiativen blockiert wurden und (Oberbefehlshaber Olexander) Syrskyj nicht bereit ist, offen und direkt über die Probleme zu sprechen“, sagte Fedorow in Kiew. Er warf Syrskyj vor, intrigiert zu haben. Syrskyj habe Präsident Wolodymyr Selenskyj ultimativ vor die Wahl gestellt, sich zwischen Fedorow und Syrskyj zu entscheiden. Gleichzeitig erklärte Fedorow, dass er selbst eine Ablösung von Syrskyj und Generalstabschef Andrij Hnatow angestrebt habe. „Wir haben keine andere Wahl, wenn wir den Feind asymmetrisch mit minimalen Verlusten besiegen wollen“, begründete er das Vorhaben. Fedorow machte noch einmal deutlich, dass er auf die Weiterentwicklung der Drohnentruppen setze. Fedorow machte Syrskyj für die Zwangsmobilisierungen von wehrpflichtigen Männern für den Krieg verantwortlich. Fedorow wollte nach eigenen Worten das System zur Rekrutierung von Soldaten reformieren und die Zwangsmobilisierung vermeiden.
Kreml spielt Russlands Wirtschaftsprobleme herunter
Die russische Regierung hat im fünften Jahr des Krieges gegen die Ukraine wirtschaftliche Probleme eingeräumt. „Diese Schwierigkeiten sind nicht kritisch“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Regierung und Präsident Wladimir Putin wüssten, was zur Steuerung und Verbesserung der Lage zu tun sei. „Die makroökonomische Stabilität ist vollständig gewährleistet“, fügte er hinzu. Peskow reagierte damit auf eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage der Zentralbank, die eine deutliche Verschlechterung der Stimmung in den Unternehmen zeigte. Der Geschäftsklimaindex der Zentralbank fiel im Juli um 4,5 Punkte auf minus 3,6 Zähler. Dies ist der niedrigste Stand seit Mitte 2022. Gleichzeitig stiegen die Preiserwartungen der Unternehmen deutlich.
Selenskyj prüft Nachfolge für Verteidigungsminister Fedorow noch
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj prüft nach eigenen Angaben noch die Nachfolge für den entlassenen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Der bisherige Innenminister Ihor Klymenko sei einer von mehreren Kandidaten, die zur Diskussion stünden, sagt Selenskyj. Er werde die Angelegenheit erneut prüfen. Dem Parlament lägen noch keine offiziellen Vorschläge vor. Die Entlassung Fedorows hatte in Kiew und anderen Städten des Landes seltene Proteste in Kriegszeiten ausgelöst.
Ukraine bestätigt neuen Ministerpräsidenten
Das ukrainische Parlament hat Serhij Korezkyj als neuen Ministerpräsidenten des Landes bestätigt. Korezkyj, bisher Chef des staatlichen Energieunternehmens Naftogaz, erhielt am Donnerstag 289 Ja-Stimmen. Seine Ernennung ist Teil einer umfassenden Regierungsumbildung durch Präsident Wolodymyr Selenskyj. Selenskyj hatte Korezkyj mit Verweis auf dessen Erfolgsbilanz im Energiesektor nominiert. Aktuell protestieren Hunderte Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude gegen Selenskyjs kolportierte Entscheidung, Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow nach nur sechs Monaten im Amt zu entlassen. Kritiker warnten, dieser Schritt könne Reformen der Streitkräfte während des Krieges gefährden. Selenskyj nannte öffentlich keinen Grund für den erwarteten Abschied Fedorows.
Deutschland und Frankreich verstärken Ostflanke der Nato
Die deutsch-französische Brigade soll den Schutz an der Ostflanke der Nato verstärken. Der Verband wurde dazu dem regionalen Hauptquartier des Bündnisses im polnischen Stettin (HQ MNC NE) zugeordnet, wie das Heer mitteilte. Es werde nun umfassende Schulungen, Übungen und Planungen geben, sagte dessen Inspekteur, Generalleutnant Christian Freuding, in Müllheim in Baden-Württemberg, wo der Stab des Verbandes seinen Sitz hat. Der Verband erhält zudem einen Auftrag für den rückwärtigen Raum des Multinationalen Korps Nordost, das von Stettin aus geführt wird. Der deutsch-französischen Brigade gehören etwa 5.500 Männer und Frauen beider Staaten an, die in sechs Kasernen auf beiden Seiten der Grenze stationiert sind.
Ukraine attackiert Großstadt und Öldepots an der Wolga
Ukrainische Drohnen sind nach Angaben der örtlichen Behörden in ein Wohnhaus der südrussischen Großstadt Engels an der Wolga eingeschlagen. Schrieb Gouverneur Roman Bassurgin zunächst in sozialen Netzwerken, dass es keine Verletzten gebe, teilte die Staatsanwaltschaft später mit, dass Menschen zu Schaden gekommen seien. Details gab die Behörde nicht bekannt. Medienberichten zufolge haben die Drohnen zudem ein Feuer auf dem Militärflugplatz der dort stationierten Bomberflotte ausgelöst. Das Ausmaß der Schäden ist unbekannt. Offizielle Stellen haben diese Berichte bislang nicht bestätigt.
Ukraine: Haben russische Öltanker im Schwarzen Meer getroffen
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit der Marine zwei Tanker der russischen „Schattenflotte“ im Schwarzen Meer mit Seedrohnen getroffen. Bei den Schiffen handele es sich um die Tanker „Louise 1“ und „Banda“, die zum Transport von russischem Rohöl genutzt worden seien, teilt der SBU weiter mit. Beide Schiffe stünden unter ukrainischen Sanktionen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.



