Das Unwetter am Freitagabend in Berlin hat weniger Schäden verursacht als erwartet. Die Feuerwehr rückte lediglich zu 15 Einsätzen aus, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Die Einsätze betrafen vor allem Sturm- und Wasserschäden. Zudem kam es zu zwei Bränden, die vermutlich durch Blitzeinschläge ausgelöst wurden.
Brände in Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf
In Charlottenburg-Wilmersdorf brannte das Dach einer Gartenlaube, in Steglitz-Zehlendorf die Holzverkleidung eines Schornsteins. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Die Feuerwehr betonte, dass die Gewitterfront sich über Berlin weniger gravierend entwickelt habe als zunächst angenommen.
S-Bahn prallt gegen umgestürzten Baum
Der S-Bahn-Verkehr wurde durch das Unwetter eingeschränkt. Ein Zug der Linie S1 prallte am Abend am S-Bahnhof Sundgauer Straße gegen einen herabhängenden Baum, der zuvor umgestürzt war. Rund 100 Fahrgäste mussten etwa eine Stunde im Zug ausharren. Eine betroffene Fahrgast schilderte der dpa: „Den Menschen in der Bahn sei lange nicht klar gewesen, was los sei. Die Fahrgäste waren eigentlich ganz gut drauf.“ Einige wollten zu Fuß weitergehen, doch aus Sicherheitsgründen wurde dies untersagt. Nach rund einer Stunde war die Strecke wieder freigegeben.
Blitzeinschlag in Pankow beeinträchtigt mehrere S-Bahn-Linien
In Pankow führte ein Blitzeinschlag zu Verspätungen, Ausfällen und Einschränkungen. Betroffen waren die Linien S1, S2, S8 und S85. Die S-Bahn informierte die Fahrgäste über die Störungen.



