USA bombardieren Iran-Ziele in sechster Nacht – Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte
Sechste Nacht: USA bombardieren Iran-Ziele

Zum sechsten Mal in Folge haben die USA in der Nacht zum 17. Juli 2026 iranische Ziele bombardiert. Das US-Zentralkommando CENTCOM veröffentlichte neue Aufnahmen, die die Schläge zeigen sollen. Kurz darauf meldete die iranische Führung Angriffe auf US-Einrichtungen in der Golfregion.

Neue Bilder aus dem Einsatzgebiet

Die veröffentlichten Videosequenzen des CENTCOM zeigen aus der Luft abgefeuerte Präzisionsmunition, die in Gebäude und militärische Anlagen einschlägt. Ein Sprecher des Kommandos erklärte, die Angriffe hätten „die Fähigkeiten der iranischen Revolutionsgarden zur Bedrohung der regionalen Sicherheit“ weiter geschwächt. Details zu den getroffenen Zielen nannte er nicht.

Iranische Vergeltungsschläge gemeldet

Parallel zu den US-Angriffen berichtete die iranische Nachrichtenagentur IRNA von Raketen- und Drohnenangriffen auf amerikanische Militärbasen am Persischen Golf. „Unsere Streitkräfte haben Vergeltungsmaßnahmen gegen die Aggressoren eingeleitet“, zitierte die Agentur einen nicht namentlich genannten Militärvertreter. US-Quellen bestätigten Einschläge auf einem Stützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die jedoch „keine größeren Schäden verursacht“ hätten.

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Hintergrund der Eskalation

Die Serie von US-Luftangriffen begann am 11. Juli 2026 als Reaktion auf einen mutmaßlich iranischen Drohnenangriff auf ein US-Konsulat in Dubai. Seitdem haben die USA nach eigenen Angaben mehr als 6000 Ziele der iranischen Streitkräfte zerstört, darunter Raketenstellungen, Drohnenanlagen und Kommandozentren. Der Iran wiederum beschoss in den vergangenen Tagen mehrere Öltanker in der Straße von Hormus und griff israelische Stellungen an.

Internationale Reaktionen

Die Vereinten Nationen riefen beide Seiten zur Deeskalation auf. UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einer „unkontrollierbaren regionalen Konflagration“. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte eine sofortige Feuerpause. Russland und China verurteilten die US-Angriffe als „Verletzung der Souveränität des Iran“.

Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung

Berichte über zivile Opfer mehren sich. Die iranische Organisation für Notfallmedizin meldete mindestens 45 Tote und über 200 Verletzte allein in der vergangenen Nacht, darunter auch Frauen und Kinder. Die USA bestreiten, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen, räumen aber Kollateralschäden ein. In Teheran kam es zu Stromausfällen und Treibstoffknappheit.

Militärische Bilanz

Nach Angaben des Pentagons haben die USA seit Beginn der Offensive rund 6000 iranische Ziele zerstört. Die iranische Marine sei durch den Einsatz von See-Drohnen erheblich geschwächt worden. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump bezeichnete die neue Waffe als „unglaubliche Maschine“ und stellte weitere Angriffe in Aussicht.

Die Lage bleibt äußerst angespannt. Beobachter befürchten eine Ausweitung des Konflikts auf den gesamten Nahen Osten. Der Iran drohte mit der Schließung der Straße von Hormus, was die globalen Ölmärkte erschüttern könnte.

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