Bei einem Flugzeugabsturz am Nationalfeiertag der Bahamas sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine des Typs Cessna 402 der örtlichen Fluggesellschaft Flamingo Air stürzte am 10. Juli auf der Inselgruppe Andros ab. Ministerpräsident Philip Davis erklärte, der eigentliche Festtag sei zu einem „Tag der Trauer“ geworden. Die Polizei bestätigte den Tod des Piloten und mindestens neun weiterer Insassen. Die Staatsangehörigkeit der Opfer ist bislang nicht bekannt.
Absturzhergang und Untersuchung
Der Unfall ereignete sich im nördlichen Teil von Andros, der größten Inselgruppe der Bahamas. Die Cessna 402 war vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Nassau in Richtung San Andros Airport unterwegs. Die Behörde zur Untersuchung von Flugunfällen AAIA teilte mit: „Das Flugzeug soll Berichten zufolge in Schwierigkeiten geraten und vor der Landung in ein Gebüsch gestürzt sein.“ Die genaue Ursache wird derzeit untersucht.
Reaktionen und Maßnahmen
Die Fluglinie Flamingo Air erklärte, mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Umstände des Unglücks zu klären. Medienberichten zufolge wurde die Fluggesellschaft vorübergehend vom Flugbetrieb suspendiert. Am selben Tag hatte es laut Luftfahrtministerium auf einem anderen Flugzeug derselben Fluglinie einen Brandvorfall gegeben.
Hintergrund: Unabhängigkeitstag auf den Bahamas
Am 10. Juli feiern die Bahamas die Unabhängigkeit von Großbritannien, die 1973 erlangt wurde. Der Flugzeugabsturz überschattete die Feierlichkeiten und verwandelte den Nationalfeiertag in einen Tag der Trauer.



