Das kubanische Regime hält weiterhin Hunderte Menschen aus politischen Gründen in Haft. Ein ehemaliger Gefangener, José Daniel Ferrer, hat nun über die erlittene Folter und den Missbrauch berichtet. Er erklärte zudem, warum die Sanktionen unter der Regierung von Donald Trump die richtigen Adressaten treffen.
Die Demütigung durch das Regime
José Daniel Ferrer kann sich noch genau an den Moment erinnern, in dem ihn das kubanische Regime demütigte. Es geschah während seiner letzten von etlichen Haftstrafen im Jahr 2025. „Ich wurde geschlagen und erniedrigt“, sagte er in einem Interview. Die Behandlung durch die Behörden sei systematisch und darauf ausgelegt, den Willen der Gefangenen zu brechen.
Folter und Missbrauch als Mittel der Unterdrückung
Ferrer berichtete von zahlreichen Foltermethoden, die gegen politische Gefangene in Kuba angewendet werden. Dazu gehören Schläge, sexueller Missbrauch und psychologische Folter. „Sie wollen dich brechen, dich deiner Würde berauben“, so der ehemalige Häftling. Die internationale Gemeinschaft müsse endlich handeln und den Druck auf das Regime erhöhen.
Sanktionen treffen die Richtigen
Interessanterweise unterstützt Ferrer die Sanktionen, die während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump gegen Kuba verhängt wurden. „Diese Sanktionen treffen die Richtigen – die Machthaber, nicht das Volk“, erklärte er. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, um die kubanische Regierung zu zwingen, die Menschenrechte zu respektieren.
Die Lage der politischen Gefangenen in Kuba
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen befinden sich derzeit Hunderte politische Gefangene in kubanischen Gefängnissen. Viele von ihnen wurden willkürlich verhaftet und ohne fairen Prozess verurteilt. Die Bedingungen in den Haftanstalten sind katastrophal: Überbelegung, mangelnde medizinische Versorgung und regelmäßige Folter sind an der Tagesordnung.
Appelle an die Weltgemeinschaft
Ferrer appellierte an die Vereinten Nationen und die Europäische Union, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen. „Schweigen ist Komplizenschaft“, sagte er. Nur durch entschlossenes Handeln könne das kubanische Regime gezwungen werden, seine Praktiken zu ändern. Die Welt dürfe nicht wegsehen, während unschuldige Menschen leiden.
Fazit: Ein System der Unterdrückung
Die Berichte von José Daniel Ferrer werfen ein Schlaglicht auf die systematische Unterdrückung in Kuba. Folter und Missbrauch sind keine Einzelfälle, sondern Teil eines Systems, das Kritiker zum Schweigen bringen soll. Die Sanktionen gegen das Regime sind ein erster Schritt, doch es braucht mehr internationalen Druck, um die Menschenrechte in Kuba durchzusetzen.



