USA greifen Iran nach Beschuss von Containerschiff erneut an
USA starten dritte Angriffswelle auf Iran

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Attacken auf Iran gestartet. Die Angriffe erfolgten, nachdem die iranischen Revolutionswächter ein unter zyprischer Flagge fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus attackiert hatten, erklärte das für die Region zuständige Regionalkommando Centcom am Samstag (Ortszeit). Es ist die dritte Runde US-amerikanischer Angriffe auf Iran in dieser Woche.

Angriff auf Containerschiff: Ein Crewmitglied vermisst

„Ein ziviles Besatzungsmitglied wird vermisst und das Schiff kann die Fahrt wegen eines Feuers an Bord und erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht fortsetzen“, teilt das US-Zentralkommando auf X mit. Die Angriffe erfolgten auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump, heißt es weiter. Der Vorfall ereignete sich, als das Containerschiff M/V GFS Galaxy, das unter der Flagge Zyperns fuhr, die Straße von Hormus durchquerte. Die iranischen Revolutionswächter hatten das Schiff beschossen, was zu einem Brand und schweren Maschinenschäden führte.

Dritte Angriffswelle innerhalb einer Woche

Mit diesen Attacken setzen die USA ihre militärische Eskalation gegen Iran fort. Bereits in der Nacht zum Mittwoch hatten die USA massive Angriffe auf Iran gestartet, nachdem Präsident Trump die mit Iran vereinbarte Feuerpause für beendet erklärt hatte. Die neue Angriffswelle folgt auf die Ankündigung der iranischen Revolutionswächter am Sonntag, die Straße von Hormus „bis auf Weiteres“ zu sperren. Iranische Staatsmedien berichteten, dass zuvor Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert worden seien, das eine „nicht genehmigte Route“ befahren habe.

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Hintergrund der Eskalation

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Öl- und Gütertransport. Die Sperrung durch Iran hatte bereits in der Vergangenheit zu Spannungen geführt. Nach der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat hatte vorübergehend relative Ruhe in der Region geherrscht. Doch die jüngsten Angriffe markieren eine deutliche Verschärfung des Konflikts. US-Präsident Trump erklärte die Feuerpause für beendet und autorisierte die neuen Militärschläge.

Reaktionen und Ausblick

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Die USA betonen, dass die Angriffe eine direkte Reaktion auf die iranische Aggression gegen zivile Schifffahrt seien. Iran hingegen wirft den USA vor, mit den Angriffen die regionale Stabilität zu gefährden. Die Suche nach dem vermissten Crewmitglied dauert an, während das beschädigte Containerschiff in der Straße von Hormus treibt. Die Lage bleibt angespannt, und weitere militärische Aktionen sind nicht ausgeschlossen.

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