Kurz vor dem Beginn des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) hat die ukrainische Armee die russische Metropole St. Petersburg angegriffen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden mehrere Drohnen über der Stadt abgeschossen. Der Kreml reagierte umgehend und kündigte verstärkte Sicherheitsvorkehrungen an.
Angriff auf die zweitgrößte Stadt Russlands
Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch. Nach offiziellen Angaben wurden insgesamt drei Drohnen abgefangen. Eine davon sei in der Nähe des Flughafens Pulkowo abgestürzt, der kurzzeitig den Betrieb einstellen musste. Verletzte oder größere Schäden wurden nicht gemeldet. Dennoch zeigt der Vorfall, dass die Ukraine in der Lage ist, auch weit entfernte Ziele in Russland anzugreifen.
Reaktion des Kremls
Der Kreml zeigte sich besorgt über die Sicherheitslage. Präsident Wladimir Putin ließ mitteilen, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen würden, um die Sicherheit der Bürger und der Teilnehmer des Wirtschaftsforums zu gewährleisten. Das SPIEF, das vom 14. bis 17. Juni stattfindet, gilt als wichtiges Treffen für internationale Investoren und Politiker. In den vergangenen Jahren war die Teilnahme westlicher Vertreter jedoch stark zurückgegangen.
Hintergrund des Konflikts
Die Ukraine hat in den letzten Wochen ihre Angriffe auf russisches Territorium verstärkt. Dabei setzt sie vermehrt auf Drohnen und Raketen mit größerer Reichweite. Ziel ist es, die russische Logistik und die Kriegsindustrie zu schwächen. St. Petersburg, als zweitgrößte Stadt Russlands und wichtiges Wirtschaftszentrum, ist dabei ein symbolträchtiges Ziel. Die russische Luftabwehr hat ihre Aktivitäten in der Region intensiviert.
Auswirkungen auf das Wirtschaftsforum
Das St. Petersburger Wirtschaftsforum steht unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges. Viele westliche Unternehmen haben ihre Teilnahme abgesagt. Die russische Regierung versucht dennoch, das Forum als Erfolg zu präsentieren. Der Angriff könnte jedoch potenzielle Investoren weiter verunsichern. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden massiv erhöht, unter anderem durch zusätzliche Flugabwehrsysteme und Polizeipatrouillen.
Internationale Reaktionen
Die Ukraine hat sich nicht offiziell zu dem Angriff bekannt. In sozialen Medien wurden jedoch Spekulationen laut, dass es sich um eine gezielte Aktion handele, um das Forum zu stören. Westliche Regierungen äußerten sich zurückhaltend. Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, man habe Kenntnis von den Vorfällen, wolle sich aber nicht zu militärischen Operationen äußern. Die EU rief zur Deeskalation auf.
Fazit
Der Angriff auf St. Petersburg zeigt, dass der Ukraine-Krieg auch vor den Toren der zweitgrößten russischen Stadt nicht Halt macht. Der Kreml steht unter Druck, die Sicherheit während des Wirtschaftsforums zu gewährleisten. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten. Die Spannungen zwischen beiden Ländern bleiben hoch.



