Drohnenangriff auf St. Petersburg am Tag des Wirtschaftsforums
Kurz vor der Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg haben ukrainische Drohnen die russische Metropole attackiert. Nach Angaben aus Kiew und Moskau wurden mehrere Energie- und Militäreinrichtungen getroffen. Der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow, erklärte, es seien „mehrere“ Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden. Todesopfer habe es keine gegeben.
Ziel: Störung des Forums mit Putin
Die ukrainische Führung gab an, mit den Angriffen das dreitägige Wirtschaftsforum stören zu wollen, an dem auch Präsident Wladimir Putin teilnimmt. Bereits am Morgen warnten die Behörden die Bevölkerung per SMS vor einer „Drohnengefahr“ und möglichen Störungen des mobilen Internets.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass mehrere Drohnen in der Stadt eingeschlagen seien. In sozialen Medien kursierten Aufnahmen, die eine schwarze Rauchwolke über einer Ölraffinerie zeigen sollen. Offiziell bestätigt wurde der Brand jedoch nicht.
Das Wirtschaftsforum in St. Petersburg gilt als wichtiges Signal für die russische Wirtschaft. Trotz der Angriffe soll die Veranstaltung wie geplant stattfinden. Sicherheitskräfte sind im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten wiederholt Ziele in Russland angegriffen, um die Kriegsanstrengungen des Landes zu beeinträchtigen. Der Angriff auf St. Petersburg ist einer der bislang weitreichendsten.



