In einem Gastbeitrag für den SPIEGEL argumentieren Claudia Major und Christian Mölling, dass die Strategie des Verhandelns statt Kämpfens im Krieg gegen die Ukraine falsch sei. Die Ukraine feiere zwar militärische Erfolge gegen Russland, doch nur wenn der Druck hoch bleibe, hätten Gespräche mit Putin eine Chance.
Militärischer Druck als Voraussetzung für Verhandlungen
Die Autoren betonen, dass ein schneller Durchbruch der ukrainischen Streitkräfte unwahrscheinlich sei. Dennoch sei es entscheidend, den militärischen Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, um eine Verhandlungsposition zu stärken. Ohne diesen Druck würden Verhandlungen mit Putin scheitern, da er nur auf Stärke reagiere.
Die Rolle der internationalen Gemeinschaft
Major und Mölling fordern die westlichen Partner auf, die Ukraine weiterhin mit Waffen und finanziellen Mitteln zu unterstützen. Nur so könne die Ukraine ihre Verteidigungsfähigkeit bewahren und langfristig eine friedliche Lösung erreichen. Ein Nachlassen der Unterstützung würde Russland in die Hände spielen.
Der Beitrag erschien am 06.06.2026 und ist Teil der Debatte um die richtige Strategie im Ukraine-Konflikt. Die Autoren warnen vor einer falschen Friedenssehnsucht, die zu Zugeständnissen an Russland führen könnte.



