Bewaffneter Mann nahe Trumps Golfplatz in Kalifornien festgenommen
Bewaffneter bei Trumps Golfplatz gefasst

Zwei Tage vor einem geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump ist auf seinem Golfplatz in Kalifornien ein bewaffneter Mann festgenommen worden. Der 38-Jährige sei von zivilen Bundesagenten beobachtet worden, wie er sich verdächtig verhielt. Bei ihm und in seinem Auto wurden eine Pistole und Patronen gefunden, teilte die Polizei mit.

Verdächtiger filmte Sicherheitsvorkehrungen

Die Festnahme ereignete sich bereits am Sonntag auf dem Gelände des Trump National Golf Club in Ranchos Palos Verdes nahe Los Angeles. Der Mann aus der nahegelegenen Stadt Downey ging über das Gelände, machte Fotos und Videos und erweckte den Anschein, als würde er die Aktivitäten zur Sicherheitsplanung beobachten. Die Beamten griffen ein, bevor Trump den Club besuchen konnte.

Der Präsident hatte dort wenige Tage später ein Dinner mit der Republikanischen Partei geplant. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit des Präsidenten auf, insbesondere bei seinen häufigen Golfbesuchen.

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Erinnerung an früheren Vorfall in Florida

Der aktuelle Fall erinnert an ein Ereignis im September 2024, als ein 58-jähriger Mann fast zwölf Stunden lang schwer bewaffnet im Gebüsch des Trump International Golf Club in Florida lauerte, während Trump dort spielte. Ein Secret-Service-Agent entdeckte den Gewehrlauf, der durch den Maschendrahtzaun ragte, und eröffnete das Feuer. Der Verdächtige floh, wurde aber kurz darauf auf der Autobahn gestoppt. Am Tatort wurden ein Sturmgewehr und eine Kamera gefunden. Der Mann wurde später zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Die wiederholten Sicherheitsvorfälle auf Trumps Golfplätzen zeigen die Herausforderungen für den Secret Service, den Präsidenten bei öffentlichen Aktivitäten zu schützen. Die Behörden haben ihre Sicherheitsmaßnahmen nach den Vorfällen verstärkt, doch die jüngste Festnahme zeigt, dass weiterhin Risiken bestehen.

Die Ermittlungen zu dem 38-jährigen Verdächtigen laufen. Es wird geprüft, ob er Verbindungen zu extremistischen Gruppen hat oder ob er aus anderen Gründen handelte. Die Polizei betonte, dass es keine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit gab.

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