In der Nacht hat das russische Militär erneut die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung mit ballistischen Raketen angegriffen. Bürgermeister Vitali Klitschko meldete auf Telegram, dass die Luftabwehr im Einsatz sei. Infolge eines Treffers, mutmaßlich durch eine Rakete, sei in einem 20-stöckigen Wohnhaus im Bezirk Obolon ein Brand ausgebrochen. An mehreren Adressen loderten auch Brände in Lagerräumen, und ein Bürogebäude wurde getroffen. Die Rettungskräfte seien vor Ort.
Hintergrund: Ukraine im Abwehrkampf
Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Immer wieder gerät auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Die erneuten Angriffe zeigen, dass die Bedrohung für die Zivilbevölkerung in der ukrainischen Hauptstadt weiterhin hoch ist.
Auswirkungen auf die Bevölkerung
Die nächtlichen Angriffe sorgen für Angst und Unsicherheit unter den Bewohnern Kiews. Viele Menschen verbringen die Nächte in Schutzräumen oder U-Bahn-Stationen. Die ständige Gefahr durch Raketenangriffe belastet die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Zudem werden durch die Angriffe immer wieder kritische Infrastrukturen beschädigt, was zu Stromausfällen und Unterbrechungen der Wasserversorgung führen kann.
Internationale Reaktionen
Die internationale Gemeinschaft verurteilt die Angriffe auf die Ukraine weiterhin scharf. Westliche Staaten haben umfangreiche Sanktionen gegen Russland verhängt und liefern der Ukraine militärische Hilfe, insbesondere Luftabwehrsysteme. Dennoch gelingt es Russland immer wieder, Raketen durch die Abwehr zu schleusen. Die ukrainische Führung fordert weitere Unterstützung, insbesondere bei der Luftverteidigung.



