Ein unbemanntes Drohnenboot des US-Militärs hat zwei Besatzungsmitglieder eines abgestürzten Apache-Kampfhubschraubers aus dem Meer gerettet. Das teilte das US-Zentralkommando (Centcom) am Dienstag mit. Nach Angaben der Streitkräfte handelt es sich um den ersten bekannten Einsatz dieser Art.
Absturz nahe der Straße von Hormus
Der Hubschrauber war am Montagabend nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormus abgestürzt. Die beiden Piloten trieben anschließend stundenlang in den Gewässern vor der Küste Omans, bis sie von dem unbemannten Rettungsfahrzeug lokalisiert und geborgen wurden. Anschließend wurden sie von US-Streitkräften versorgt. Nach Angaben von Centcom befinden sich beide in stabilem Zustand.
Erster Ernstfall für unbemanntes Rettungsboot
Zwar habe das Militär ähnliche Szenarien bereits geübt, ein solcher Ernstfall sei jedoch bislang nicht vorgekommen, sagte ein Sprecher. Bei dem Rettungsfahrzeug handelt es sich um ein unbemanntes Oberflächenboot der Taskforce 59, einer Spezialeinheit der US-Marine.
Apache-Hubschrauber im Einsatz gegen iranische Kräfte
US-Präsident Donald Trump erklärte, der Hubschrauber sei von Iran abgeschossen worden. Das US-Militär untersucht nach eigenen Angaben noch die Ursache des Absturzes. Apache-Hubschrauber spielen in den jüngsten Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle. Nach US-Angaben wurden sie unter anderem eingesetzt, um iranische Schnellboote während Sicherungsmissionen für Handelsschiffe abzuwehren.
Vergeltungsschläge nach Abschuss
Nach dem Abschuss des US-Militärhubschraubers haben die USA Vergeltungsschläge auf Ziele in Iran ausgeführt. Die Angriffe erfolgten auf Anordnung von Präsident Donald Trump. Der amerikanische Präsident kündigte in einem Interview eine „sehr starke, sehr kraftvolle“ Antwort des US-Militärs auf den Abschuss des Kampfhubschraubers an. „Dozy Don“ – jetzt spotten die Demokraten über den schläfrigen Präsidenten. Auch in der Bevölkerung wachsen Zweifel an Donald Trumps Amtsfähigkeit.



