FBI vereitelt mutmaßlichen Anschlag auf Trumps Geburtstags-Käfigkampf
Die US-Sicherheitsbehörden haben nach Angaben von FBI-Chef Kash Patel einen möglichen Anschlag auf die Käfigkampf-Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump vereitelt. Das Event fand am Sonntag vor dem Weißen Haus in Washington statt. Patel teilte auf der Plattform X mit, dass dank des raschen Eingreifens der Bundespolizei, des Justizministeriums und weiterer Behörden „zahlreiche“ Verdächtige festgenommen und ein möglicherweise geplanter Anschlag verhindert worden seien.
Hintergründe der Bedrohung
Bereits am 10. Juni seien das FBI und die Strafverfolgungsbehörden auf eine „potenzielle Bedrohung“ für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb Patel. Medien wie Fox News und CBS News berichteten, dass es daraufhin zu einer Festnahme kam. Die Ermittler seien in Chats über den Messengerdienst Signal auf die Anschlagspläne gestoßen, was zu weiteren Festnahmen geführt habe.
Details des Anschlagsplans
Fox News berichtete unter Berufung auf Behördenmitarbeiter, dass der Plan den Einsatz von mit Sprengstoff beladenen Drohnen vorsah. Damit sollten Gebäude in der Umgebung getroffen werden, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen – und die Teilnehmenden in Richtung einer Gruppe von Scharfschützen zu treiben. Im Anschluss sei geplant gewesen, den Eingang des Weißen Hauses zu stürmen.
Das Geburtstagsspektakel
Trump hatte zu seinem 80. Geburtstag am Sonntag ein Käfigkampf-Spektakel vor dem Weißen Haus veranstaltet. Dafür war eigens vor dem Amtssitz eine Freiluftarena errichtet worden. Rund 4000 Gäste waren eingeladen, die Kämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen. Für weitere rund 125.000 Zuschauer waren Großleinwände außerhalb des Hauptsicherheitsbereichs aufgestellt worden. Die Veranstaltung war auch Teil der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA.
Zuerst hatte der Sender ABC News unter Berufung auf mehrere mit den Ereignissen betraute Personen berichtet. Auch andere Medien griffen die Nachricht inzwischen auf. Die Ermittlungen dauern an.



