FBI vereitelt Anschlag auf Trumps UFC-Geburtstagsparty
FBI vereitelt Anschlag auf UFC-Event zu Trumps Geburtstag

FBI verhindert mutmaßlichen Anschlag auf UFC-Event am Weißen Haus

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen fünf Männer erhoben, die einen Anschlag auf das Kampfsportevent am Geburtstag von Präsident Donald Trump geplant haben sollen. Die Anklage umfasst unter anderem den Vorwurf der Verschwörung zum Mord, wie das Ministerium mitteilte. Die Verdächtigen im Alter von 19 bis 32 Jahren hätten es auch auf Regierungsmitglieder abgesehen.

Das FBI hatte zuvor erklärt, den für Sonntag geplanten Anschlag durch Festnahmen vereitelt zu haben. FBI-Chef Kash Patel schrieb auf X, mehrere Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, wodurch die geplanten Anschläge „im Keim erstickt“ worden seien. Die Festnahmen erfolgten am Wochenende in den Bundesstaaten Ohio, Missouri, Nebraska und Kalifornien.

Details des geplanten Anschlags

Den Verdächtigen wird vorgeworfen, den Einsatz von mit Sprengstoff bestückten Drohnen rund um das UFC-Event geplant zu haben, um eine Evakuierung zu erzwingen. Anschließend sollten Scharfschützen „hochrangige Ziele“ in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden waren bereits am 10. Juni auf eine „potenzielle Bedrohung“ aufmerksam geworden, so Patel.

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Zu den Verdächtigen zählt der 19-jährige Tycen P., der am 10. Juni in Ohio festgenommen wurde, nachdem seine Mutter die Polizei informiert hatte. Sie berichtete, ihr Sohn habe Kontakt zu einer extremistischen Gruppe, deren Mitglieder sich „ultrareligiös“ geäußert und über die „Korruption in der Regierung“ sowie den Umgang mit den Epstein-Files beklagt hätten, wie das „Wall Street Journal“ berichtete.

P. soll „Feuerwaffen, Tausende Schuss Munition und Kampfausrüstung in seinem Zuhause in Ohio angehäuft“ haben, hieß es in der Mitteilung des Justizministeriums. Zudem habe er „potenzielle Anschlagsziele identifiziert, darunter zahlreiche Kongress-Mitglieder“.

Hintergrund des Events

US-Präsident Trump ist ein bekennender Fan der Mixed Martial Arts (MMA), einer oft blutigen Kampfsportart, die Techniken aus Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu vereint. Bei der Veranstaltung am Sonntag traten Topstars der MMA-Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) in einer eigens errichteten Arena vor dem Weißen Haus gegeneinander an. Zu den Gästen zählten neben Trump und seiner Familie auch mehrere Kabinettsmitglieder sowie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Offizieller Anlass war nicht Trumps Geburtstag, sondern die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA, obwohl dieser erst am 4. Juli stattfindet.

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