Laverne Cox verliert 90 Prozent Einkommen – Trumps Kurs schuld?
Laverne Cox: 90 Prozent Einkommenseinbußen durch Trump?

Laverne Cox, die durch die Netflix-Serie „Orange is the New Black“ weltberühmt wurde, hat nach eigenen Angaben 90 Prozent ihres Einkommens verloren. Die Schauspielerin und LGBTQ-Aktivistin macht dafür den Antidiversitätskurs der Trump-Regierung verantwortlich.

Vom Ruhm zum Absturz

Bekannt wurde Cox 2013 mit der Rolle einer trans Frau im Gefängnis. Die Serie war ein Meilenstein des Streaming-Zeitalters und brachte ihr vier Emmy-Nominierungen ein. Doch nun, so Cox im Gespräch mit dem „Guardian“, habe sich der Wind gedreht. Seit Trump seinen antidiversen Kulturkampf führe, seien ihre Engagements als Sprecherin an Universitäten und als Markenbotschafterin für Diversität drastisch zurückgegangen.

Eine schwierige Vergangenheit

In ihrem Memoir „Transcendent“ beschreibt Cox ihre traumatische Jugend in Mobile, Alabama. Sie wurde gemobbt, von der Mutter verbal niedergemacht und als Teenager missbraucht. 1998 begann sie ihre Transition. Trotz früher Erfolge in Off-Broadway-Stücken und als Model bot erst der Popularitätsschub durch „Orange is the New Black“ die Chance, ihre Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

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Jetzt sieht sich Cox erneut mit Ausgrenzung konfrontiert. „Die Diskriminierung hat materielle Konsequenzen“, sagt sie. Trans Personen würden zu Sündenböcken gemacht und systematisch aus der Öffentlichkeit verbannt. Für Cox fühlt es sich an, als würde sie zurück in ihre schwierige Jugend gedrängt.

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