Elon Musk steckt Millionen in US-Midterms: Hilfe für Trumps Partei
Musk steckt Millionen in US-Midterms

Elon Musk greift den Republikanern vor den entscheidenden Midterm-Wahlen im November 2026 erneut finanziell unter die Arme. Seine Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf verstärkt auf Werbung fokussieren, berichtete die Website „Axios“ unter Berufung auf informierte Kreise. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte demnach, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen „enormen Schub geben“.

Musk investierte bereits über 250 Millionen Dollar

Eine konkrete Summe für die neue Kampagne wurde nicht genannt, sie dürfte aber erheblich ausfallen. Bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2024 hatte Musk mehr als 250 Millionen Dollar in Donald Trumps Kampagne gesteckt. Diese Investition brachte ihm zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit eine Schlüsselrolle als enger Vertrauter ein, inklusive der Aufgabe, die Staatsausgaben zu kürzen. Gemeinsam mit seinem Gremium DOGE ging er dabei äußerst radikal vor – so wurde die Entwicklungshilfe „in den Holzhäcksler geworfen“, wie Musk es selbst formulierte. Die Folge waren Proteste, die auch auf Teslas Geschäft durchschlugen.

Nach Zerwürfnis: Versöhnung mit Trump

Im Sommer 2025 kam es zum Bruch zwischen Musk und Trump, ausgelöst durch einen Streit über ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump nie wiedergewählt worden. Trump konterte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Nach einer Aussprache normalisierte sich das Verhältnis wieder, blieb jedoch distanziert. Nun eint beide das Ziel, die drohende Niederlage bei den Midterms abzuwenden.

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Midterms: Entscheidung über Trumps Macht

Die Abstimmung Anfang November entscheidet über das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats. Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern. Sollten die Demokraten auch nur eine davon erobern, könnten sie Trumps Gesetzesvorhaben blockieren und Ermittlungen anstrengen. Angesichts der aktuellen Stimmungslage ist sogar der Verlust beider Kammern denkbar. Aktuelle Umfragen zeigen für mehrere republikanische Kandidaten in umkämpften Bezirken schlechte Werte. Experten führen dies auf Unzufriedenheit mit Trump, hohe Lebenshaltungskosten und vor allem die wegen des Irankriegs gestiegenen Benzinpreise zurück.

America PAC als entscheidender Faktor

Blair lobte bei „Axios“, dass Musks America PAC bei der Präsidentenwahl 2024 ein „essenzieller Partner“ bei der Wählermobilisierung gewesen sei. Damals konzentrierte sich die Organisation auf die sogenannten Swing States, die zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft sind und oft den Wahlausgang bestimmen. Auch diesmal dürfte America PAC dort gezielt Werbung schalten, um die republikanische Basis zu motivieren und Wechselwähler zu überzeugen.

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