Musk will Republikaner bei Kongresswahl erneut unterstützen
Musk unterstützt erneut Trumps Republikaner

Tech-Milliardär Elon Musk will die Republikanische Partei trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in großem Stil unterstützen. Die von Musk gegründete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung konzentrieren, berichtete die Website „Axios“ unter Berufung auf informierte Personen.

Rückkehr von America PAC gibt „enormen Schub“

Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte gegenüber „Axios“, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen „enormen Schub geben“. Bereits bei der Präsidentschaftswahl 2024 sei die Organisation ein „essenzieller Partner“ gewesen, um Wähler zu mobilisieren. Damals hatte America PAC gezielt in den sogenannten Swing States geworben, die zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft sind und oft den Ausgang der Wahl entscheiden.

250 Millionen Dollar Spende und enge Vertraute

Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Zusammen mit seinem Gremium DOGE ging Musk dabei äußerst rabiat vor – so wurde die Entwicklungshilfe „in den Holzhäcksler geworfen“, wie er es selbst formulierte. Dies löste Proteste aus, die auch das Geschäft von Musks Elektroauto-Hersteller Tesla beeinträchtigten.

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Bruch und Versöhnung mit Trump

Zur Jahresmitte 2025 kam es zum Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump konterte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich die beiden zwar, doch das Verhältnis blieb distanziert.

Bedeutung der Kongresswahl für Trump

Die Abstimmung Anfang November, bei der das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats neu gewählt werden, wird Trumps Handlungsfähigkeit im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine Kammer abnehmen, könnten sie Gesetzesvorhaben blockieren und die Regierung mit Untersuchungsausschüssen unter Druck setzen.

Aktuelle Umfragewerte für mehrere republikanische Kandidaten in umkämpften Wahlbezirken sehen nicht gut aus. Experten führen dies unter anderem auf Unzufriedenheit mit Trump und die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Benzinpreise zurück.

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