Putins Söhne: Exklusive Einblicke in deutsche Erziehung
Putins Söhne: Deutsche Erziehung im Geheimen

Während Wladimir Putin (73) den Westen öffentlich verteufelt, vertraut er bei der Erziehung seiner eigenen Söhne auf deutsche Kindermädchen. Eine Recherche der Investigativ-Plattform Systema sowie exklusive Einblicke in die Tagebücher der Nannys zeigen, wie die Kinder Iwan (geboren 2015) und Wladimir (2019) nach westlichen Werten erzogen werden.

Deutsche Nannys für Putins Söhne

Mindestens fünf deutsche Kindermädchen arbeiten oder arbeiteten für den Kreml-Despoten. Sie verdienen monatlich rund 8000 Euro netto, müssen jedoch strenge Geheimdienstmethoden über sich ergehen lassen: Handyverbot, kaum Freizeit und sofortige Meldung von Krankheiten. Wer ansteckend ist, wird entlassen.

Einblicke in „Wanjas Lerngeschichten“

Die Nannys müssen täglich detaillierte Berichte über die Entwicklung der Kinder verfassen. BILD erhielt exklusiven Zugang zu einem Protokoll mit dem Titel „Wanjas Lerngeschichten“, benannt nach dem Spitznamen von Iwan. Die Einträge aus Juli bis September 2018 sind in der Du-Form an das Kind gerichtet.

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Sprachliche Fortschritte

Der Junge wird gelobt, weil er den ganzen Tag korrekt „ich, du, er/sie/es“ verwendet. Der Eintrag endet mit „Alles Liebe und Gute von Deinen Deutschlehrern Sofija und Mareike“. Eine dritte Frau namens Anna schreibt ebenfalls Einträge.

Filme und Bücher

Mitte Juli werden Filme wie „Findet Nemo“ und „Das letzte Einhorn“ geschaut. Die Erzieherin notiert: „Als der liebe Prinz das Einhorn beschützen wollte, hast Du ihm ganz doll die Daumen gedrückt.“ Wanja bekommt die drei Bücher vom „Räuber Hotzenplotz“ vorgelesen und wird traurig, als der Räuber sagt, er habe keine Freunde und kein schönes Zuhause.

Lieblingswörter und Aktivitäten

„Am allerschnellsten“ scheint Wanjas Lieblingswort zu sein. Alles muss schnell gehen: Dreirad fahren, schaukeln, in einer Hängematte toben. An einem Sommertag möchte er unbedingt „O Tannenbaum“ singen. Lebensmittel werden mit Bingo-Karten gelernt; „Sauerkraut“ wusste er sofort. Bei Unbekanntem sagt er: „Ich brauche ein bisschen Hilfe.“

Bei einer Bootsfahrt lernt er Wörter wie Strand, Sand, Wasser, Meer und Schiff. Er bestaunt graue Wellenbrecher und macht sie zu einem neuen Lieblingswort. Er zählt „fast komplett richtig“ bis 36.

Alltag und besondere Momente

Der Junge wird Frechdachs genannt, antwortet aber: „Nein, Du bist (ein) Frechdachs!“ Im Park will er in ein Teetassen-Karussell. Die Erzieherin sagt ihm, er solle sich groß machen und auf Zehenspitzen stellen – er macht es perfekt, fehlt aber ein Zentimeter. Beim nächsten Mal will er „Daumen drücken“. Beim Zirkusbesuch ruft er: „Oh, mein lieber Scholli!“

Wegen Mückenstichen und blauen Flecken schaut er die Serie „Es war einmal … das Leben“ und staunt, dass rote Blutplättchen kaputte Dinge reparieren. Bei einer Delfinshow schläft er fast ein. Später gibt es Pfannkuchen, die beide „superduper lecker“ finden. Als er versehentlich seinen Ellenbogen ins Gesicht einer Betreuerin drückt, sagt er sofort „Entschuldige“. An anderer Stelle sagt er: „Ich liebe Dich!“

Wissbegierde und Moral

Beim Essen entdeckt Wanja, dass sein Spiegelbild im Löffel innen kopfüber steht. Die Erzieherinnen erklären das Phänomen, und er fragt verblüfft: „Wirklich? Kein Quatsch?!“ Als er eine grüne Gottesanbeterin sieht und erfährt, dass sie „Freunde“ auffrisst, findet er das „sehr böse“.

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