Die Billigfluggesellschaft Ryanair erwartet aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt leicht sinkende Flugpreise im Sommer. Konzernchef Michael O'Leary führte dies am Montag auf die Zurückhaltung der Verbraucher zurück.
Preise im ersten Quartal um sechs Prozent gefallen
Der Nahost-Konflikt, Sorgen über eine Knappheit von Flugbenzin in der EU, die wirtschaftliche Unsicherheit und spätere Buchungen hätten die durchschnittlichen Ticketpreise im ersten Quartal um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gedrückt, sagte O'Leary. Auch die Preise für das zweite Quartal tendierten leicht nach unten. Noch im Mai hatte Ryanair für Juli bis September weitgehend stabile Preise in Aussicht gestellt.
Gewinn im ersten Quartal unter Analystenerwartungen
Im abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 erzielte Ryanair einen Nachsteuergewinn von 538 Millionen Euro. In einer von dem Unternehmen selbst vorgenommenen Umfrage hatten Analysten einen Gewinn von 579 Millionen Euro prognostiziert, was einer Abweichung von rund 41 Millionen Euro entspricht.



