WM hautnah: Uber-Fahrer mit Pistole und Taser – kuriose Erlebnisse
Uber-Fahrer mit Pistole und Taser – kuriose WM-Erlebnisse

Die Weltmeisterschaft in den USA ist noch in vollem Gange, doch ein Gewinner steht bereits fest: Uber. Da die öffentlichen Verkehrsmittel vielerorts mangelhaft sind, greifen zahlreiche Fans auf den Fahrdienstleister zurück. Bei schätzungsweise tausenden Fahrten pro Tag kommt es dabei immer wieder zu Zwischenfällen. BILD-Reporter berichten von ihren Erlebnissen.

Bewaffneter Fahrer in Houston

In Houston erlebte ein BILD-Kollege eine beunruhigende Fahrt. Der Fahrer, der eigentlich als Sicherheitsmann in einem Kaufhaus arbeitet, erklärte, dass er als Uber-Fahrer flexibler sei. Auf die Frage nach der Sicherheit meinte er: „Und wenn mir mal ein Fahrgast dumm kommt, dann …“ Er griff seelenruhig in die Seite und zog einen Taser hervor. Und falls das nicht reiche, griff er zur Mittelkonsole, wo eine Pistole lag. Der Kollege war schockiert.

Schüsse auf argentinische Fans in Kansas City

Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich in Kansas City. Ein Amokläufer schoss wahllos auf Fahrzeuge und traf ein Uber-Auto, das gerade argentinische Fans chauffierte. Glücklicherweise blieben die Fans unverletzt. Die Polizei ermittelt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Missionierungsversuch in Dallas

Auf dem Weg zum Stadion in Dallas erwischten die BILD-Kollegen Henrik Hoelzmann, Dennis Schlüter und ein weiterer Reporter einen Fahrer, der offenbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Ungefragt thematisierte er Fußball, TÜV, Privatleben, Schule, Burger, Autobahnen, Football und Rauchen. Dann driftete das Gespräch in eine theologische Richtung ab. Er fragte, wie viele Menschen in Deutschland in einer Kirche seien, und berichtete von seiner Jugend, in der er die Leere mit Alkohol zu füllen versuchte, bevor er Jesus fand. „Wir seien alle dazu da, dem Erlöser zu dienen“, sagte er. Als er seinen Beifahrer Henrik nach dem Leben nach dem Tod fragte, war dieser sichtlich erleichtert, als die Fahrt endete. „Wir wurden erlöst – ohne den Erlöser gefunden zu haben“, so der Reporter.

Promi-Fahrt in New Jersey

In New Jersey nahm ein Uber-Fahrer den ecuadorianischen Nationalspieler Gonzalo Plata (25) mit, ohne ihn zu erkennen. Erst als er seinen Gast abgesetzt hatte und Autogrammjäger herbeistürmten, dämmerte ihm, wen er chauffiert hatte.

Diese Vorfälle zeigen, dass Uber-Fahrten während der WM nicht immer reibungslos verlaufen. Fans sollten wachsam bleiben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration