Umfrage enthüllt: Fast die Hälfte der Generation Z fürchtet Jobverlust
Generation Z: Fast 50% hat Angst um ihren Job

Neue Studie: Junge Generation zeigt massive Verunsicherung am Arbeitsplatz

Eine aktuelle Umfrage der Krankenkasse Pronova BKK offenbart alarmierende Zahlen: Fast jeder zweite junge Arbeitnehmer in Deutschland blickt mit großer Sorge auf seine berufliche Zukunft. Die repräsentative Erhebung mit dem Titel "Arbeiten 2025" wurde im September und Oktober 2025 durchgeführt und basiert auf den Antworten von 1.230 bundesweit befragten Arbeitnehmern ab 18 Jahren.

Generation Z besonders betroffen von Zukunftsängsten

Die Ergebnisse zeigen ein deutliches Altersgefälle: Während 48 Prozent der Befragten aus der sogenannten Generation Z (unter 30 Jahren) Zukunftsangst bezüglich ihres Arbeitsplatzes verspüren, sinkt dieser Anteil mit zunehmendem Alter kontinuierlich. Bei den 40- bis 49-Jährigen berichten noch 38 Prozent von entsprechenden Ängsten, bei den über 50-Jährigen sind es lediglich 34 Prozent.

Wirtschaftspsychologin Patrizia Thamm von der Pronova BKK erklärt diese Entwicklung: "Die heutige Welt ist geprägt von wirtschaftlicher Instabilität, Klimawandel und globalen Konflikten. Diese Dauerbelastung erzeugt ein Gefühl von Ohnmacht und Unbeständigkeit." Thamm führt weiter aus, dass gerade jüngere Beschäftigte es als besonders belastend empfinden, wenig Einfluss auf diese übergeordneten Entwicklungen zu haben.

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Branchenspezifische Unterschiede und Hauptsorgen

Die Studie identifiziert klare branchenspezifische Muster: Besonders groß ist die Unsicherheit im Handel sowie in der Telekommunikations- und IT-Branche. In diesen Sektoren fürchten viele Beschäftigte konkret um ihre Arbeitsplätze. Deutlich geringer fällt die Sorge in Dienstleistungsberufen und in der öffentlichen Verwaltung aus, wo etwa jeder Fünfte um seinen Job bangt.

Als zentrale Auslöser für die Ängste nennen die Befragten:

  • 40 Prozent: Wirtschaftskrisen, Auftragsrückgänge und Firmeninsolvenzen
  • 37 Prozent: Sorge vor arbeitsbedingten Erkrankungen oder Stress-bedingten Ausfallzeiten
  • Knapp ein Drittel: Befürchtungen, durch Künstliche Intelligenz oder Automatisierung den Job zu verlieren

Hintergrund der Studie und methodische Einordnung

Die Umfrage "Arbeiten 2025" wurde im Auftrag der Pronova BKK durchgeführt, einer bundesweit geöffneten Betriebskrankenkasse mit rund 600.000 Versicherten. Ziel der Erhebung war es, Einblicke zu gewinnen, wie Beschäftigte in Deutschland Stress und Arbeitsklima erleben, wie sie mit Erkrankungen und Ausfallzeiten umgehen und wie sie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Berufsalltag bewerten.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Generation, die oft als besonders flexibel und anpassungsfähig gilt, in Wirklichkeit verunsicherter ist als ältere Kollegen. Die psychischen Belastungen durch diese Zukunftsängste sind entsprechend hoch, wie die Auswertung der Krankenkasse dokumentiert.

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