Atlético lacht Real Madrid nach Transfer-Abfuhr aus
Atlético lacht Real Madrid aus

In der spanischen Hauptstadt brodelt es gewaltig: Real Madrid hat ein Mega-Angebot über 150 Millionen Euro für Atlético-Stürmer Julián Álvarez (26) abgegeben. Die Antwort des Stadtrivalen fiel jedoch eiskalt aus. Atlético lehnte nicht nur ab, sondern sorgte mit einer humorvollen Reaktion in den sozialen Medien für Aufsehen.

Ungewöhnliches Transfer-Statement

Real Madrid veröffentlichte am Dienstagabend eine offizielle Pressemitteilung, in der das Angebot für den argentinischen Weltmeister öffentlich gemacht wurde. Darin hieß es: „Nach Prüfung und Bewertung hat Atlético Madrid das unterbreitete Angebot zur Kenntnis genommen, sich bedankt, es jedoch abgelehnt und auf die im Vertrag festgeschriebene Ausstiegsklausel des Spielers verwiesen.“ Die Klausel liegt bei stolzen 500 Millionen Euro – keine Verhandlungsbasis.

Spott und Hohn auf X

Atlético reagierte auf Reals Beitrag auf der Plattform X mit fünf lachenden Smileys. Damit nicht genug: Kurz darauf setzte der Klub zwei weitere Beiträge ab. Unter anderem schrieb Atlético: „Da wir ein so gutes Verhältnis zu eurem neuen Präsidenten haben, könntet ihr vielleicht aufhören, Spieler aus unserer Akademie zu ‚stehlen‘? Vielen Dank, Real Madrid.“ Ein klarer Seitenhieb gegen den Erzrivalen.

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Pérez‘ Ankündigung und die Abfuhr

Die 150 Millionen Euro sind kein Zufall. Vor seiner Wiederwahl hatte Real-Präsident Florentino Pérez (79) großspurig angekündigt, einen neuen „Galáctico“ verpflichten zu wollen – für genau diese Summe. Kaum im Amt bestätigt, zückte er das Scheckbuch, doch der Transfer scheiterte öffentlich. Die Demütigung durch Atlético dürfte besonders schmerzen.

Nicht der erste Social-Media-Stich

Bereits zuvor hatte Atlético mit ironischen Posts auf sich aufmerksam gemacht. Als der FC Barcelona Interesse an Álvarez zeigte, konterten die Rot-Weißen mit einem scherzhaften Angebot: „HERE WE GO! Wir haben ein Fax an Barcelona mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: 4 Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert, ein jährliches Abonnement für die ABC und eine Tüte mit Sonnenblumenkernen. Wir warten gespannt auf die Antwort, um den ‚Ankündigungs-Post‘ vorzubereiten.“

Die Rivalität zwischen den beiden Madrider Klubs erreicht damit eine neue Ebene. Während Real Madrid auf dem Transfermarkt weiter nach Verstärkung sucht, bleibt Álvarez vorerst bei Atlético – zumindest solange niemand die 500-Millionen-Klausel zieht.

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