Berlin Tennis Open: Neuer Look, mehr Plätze und Serena Williams
Berlin Tennis Open: Neuer Look, mehr Plätze und Serena Williams

Berlin Tennis Open präsentieren sich in neuem Gewand

Die Berlin Tennis Open starten in ihre nächste Auflage – mit mehr Flächen zum Verweilen, 400 zusätzlichen Tribünenplätzen und einem prominenten Gast: Serena Williams. Turnierdirektor Markus Zoecke zeigte sich bei einer Pressekonferenz optimistisch und erklärte: „Wir sind ab Freitag bereits ausverkauft. Ich glaube daran, dass das Turnier in Berlin anfängt zu fliegen.“

Die Anlage des LTTC Rot-Weiß Berlin erstrahlt in einem neuen Look. Eine der beiden Tribünen an den Längsseiten des Steffi-Graf-Stadions wurde um 400 Sitze aufgestockt, sodass die Kapazität auf dem Center Court nun rund 5000 Plätze beträgt. Um lange Warteschlangen wie im Vorjahr zu vermeiden, gibt es jetzt einen zweiten Einlass an der Seite des Stadions. Der Public-Bereich in Richtung Gottfried-von-Cramm-Weg wurde erweitert: Auf 2500 Quadratmetern finden sich Sponsorenstände, Mitmachangebote und Verweilflächen mit mehr Schatten.

Serena Williams als Highlight

Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka führt das Feld an, doch das Postergirl ist Coco Gauff, wie Andrea Petkovic betonte, die erneut die Rolle der „Director of Excitement“ übernommen hat. Über allen thront jedoch Serena Williams. Die 44-jährige US-Amerikanerin wird in Berlin ihr zweites Turnier im Rahmen ihres Comebacks spielen, diesmal ausschließlich im Doppel. Ihr erster Auftritt ist für Dienstag oder Mittwoch geplant, gemeinsam mit der Tschechin Karolina Muchova. Muchova zeigte sich beeindruckt: „Das passiert mir nicht jeden Tag, dass ich mit so einer Sportlerin spielen darf.“ Petkovic scherzte: „Ich habe meinen Job damit schon erledigt, dass ich Serena hierhergeholt habe, und kann jetzt einfach als Deko danebenstehen.“

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Wetter und Wildschweine

Bei der Auslosung der Hauptfeldpaarungen am Samstag versuchte Eva Lys mit einem farbenfrohen Outfit die Sonne hervorzulocken – vergeblich, denn es begann zu regnen. Dennoch zeigte sie sich optimistisch: „Ich bin mir sicher, wir kommen gut durch.“ Ein weiteres Problem bereitete Turnierdirektor Zoecke im Vorjahr: Wildschweine, die über den Hundeskehlesee schwammen und tiefe Löcher gruben. Für die anstehende Ausgabe ist er beruhigt: „Ich vertraue auf unseren Greenkeeper, denn der sagt, dass in der Erde unter den Rasenplätzen nichts zu finden ist.“ Nach einem weiteren Tag mit Qualifikationsspielen am Sonntag bei freiem Eintritt soll das Turnier am Montag richtig losgehen – ohne Wildschweine, aber mit Weltklassetennis.

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