Der Münchner Autobauer BMW verschärft seinen Sparkurs. Nach der überraschenden Gewinnwarnung vom Dienstagabend bereitet das Unternehmen Gespräche mit dem Betriebsrat über die konkrete Ausgestaltung weiterer Kostensenkungen vor. Ein Sprecher des Gesamtbetriebsrats bestätigte am Freitag: „Die Gespräche zwischen Unternehmen und Betriebsrat sind in Vorbereitung.“
Keine konkreten Zahlen zum Stellenabbau
Auf Spekulationen über das mögliche Ausmaß eines Stellenabbaus wollte sich der Sprecher nicht einlassen. „Während andere entsprechende Zahlen veröffentlichen, arbeiten wir zunächst an tragfähigen Lösungen – im Dialog und mit Verantwortung für die Beschäftigten“, sagte er. BMW hatte am Dienstagabend seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt, da sich das Geschäft in China enttäuschend entwickelt. Der Konzern will nun stärker auf die Kostenbremse drücken.
Neuer CEO: Maßnahmen intensivieren
Der neue BMW-Chef Milan Nedeljkovic hatte offengelassen, ob es im Zuge dessen zu einem Stellenabbau kommen werde. Er wolle die „laufenden Maßnahmen nochmals deutlich intensivieren und beschleunigen“, sagte er. „Es geht um Geschwindigkeit und Effizienz.“
Bereits im Geschäftsbericht für 2026 hatte BMW einen leichten Rückgang der Beschäftigung in Aussicht gestellt. „Leicht“ bedeutet dabei bis zu fünf Prozent. Insgesamt beschäftigt der Münchner Konzern rund 150.000 Menschen.
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