BVB vor Transfer von Karetsas: AC Mailand abgeschlagen
BVB vor Transfer von Karetsas: AC Mailand abgeschlagen

Borussia Dortmund bleibt im Rennen um den griechischen Nationalspieler Konstantinos Karetsas die favorisierte Option. Nach Informationen von BILD haben sich der BVB und der 18-Jährige grundsätzlich auf einen Wechsel in diesem Sommer geeinigt. Allerdings gestalten sich die Gespräche mit dem belgischen Erstligisten KRC Genk weiterhin schwierig.

AC Mailand zeigt Interesse, aber ohne Angebot

Auch der AC Mailand hat nach BILD-Informationen intensiv um Karetsas geworben. Die Italiener haben den Offensivspieler auf dem Radar, ein offizielles Angebot liegt bislang jedoch nicht vor. Dies kommt Dortmund zugute: Während Mailand noch zögert, macht der BVB bereits ernst und sammelt Pluspunkte beim Spieler.

Langjährige Beobachtung als Trumpf

Ein entscheidender Vorteil der Schwarz-Gelben ist ihre langfristige Vorarbeit. Dortmund beobachtet Karetsas bereits seit rund zwei Jahren. Immer wieder schickten die Verantwortlichen Scouts zu seinen Spielen nach Belgien. Diese Hartnäckigkeit beeindruckt den Spieler. Er hat genau registriert, wie intensiv sich der BVB über einen langen Zeitraum um ihn bemüht hat. Dies verschafft den Dortmundern einen klaren Vorteil im Werben um den Offensivspieler.

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Genk pokert hart: Marktwert von 35 Millionen Euro

Trotz der Einigung mit dem Spieler ist der Transfer kein Selbstläufer. Genk sitzt aufgrund des bis 2029 laufenden Vertrags am längeren Hebel und will seinen Ausnahmekönner nicht unter Wert verkaufen. Nach BILD-Informationen streben die Belgier mindestens den aktuellen Marktwert von 35 Millionen Euro an. Entsprechend zäh verlaufen die Verhandlungen.

Genks Sportdirektor Dimitri de Condé unterstreicht die Position seines Vereins: „Wir haben aber natürlich auch unsere Position, und die basiert hauptsächlich auf unseren Werten. Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat zudem einen langfristigen Vertrag. Das spielt alles eine Rolle.“

Das bedeutet: Genk wird dem BVB nicht entgegenkommen und den Preis senken. Die Dortmunder müssen im Transfer-Poker wohl noch einmal nachlegen. Klar ist jedoch: Beim Spieler selbst bleibt Borussia Dortmund aktuell die erste Wahl. Jetzt müssen sich nur noch die Vereine einigen.

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