Der FC Chelsea bemüht sich intensiv um die Verpflichtung von Kerim Alajbegovic. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ und das Fachmagazin „kicker“ übereinstimmend berichten, haben die Blues ein erstes konkretes Angebot für das 18-jährige Top-Talent von Bayer Leverkusen abgegeben. Chelsea ist demnach bereit, mehr als 30 Millionen Euro als fixe Ablösesumme für den Offensivspieler zu zahlen.
Ex-Trainer Xabi Alonso zeigt Interesse
Neben Chelsea soll auch Ex-Bayer-Trainer Xabi Alonso konkretes Interesse an einer Verpflichtung des jungen Talents hinterlegt haben. Alonso, der Leverkusen im Sommer 2024 verließ, kennt Alajbegovic aus gemeinsamen Zeiten in Leverkusen und schätzt dessen Entwicklung. Der 18-Jährige gilt als eines der vielversprechendsten Talente im deutschen Fußball und hat bereits in der Bundesliga und international auf sich aufmerksam gemacht.
Bayer Leverkusen in schwieriger Verhandlungsposition
Bayer Leverkusen steht vor einer schwierigen Entscheidung. Einerseits möchte man das Eigengewächs langfristig binden, andererseits locken hohe Ablösesummen. Chelsea hat mit seinem Angebot die Messlatte hoch gelegt. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre es einer der teuersten Verkäufe von Bayer Leverkusen. Der Verein hatte Alajbegovic erst im vergangenen Jahr mit einem Profivertrag ausgestattet, der bis 2028 läuft. Eine vorzeitige Trennung wäre nur bei einem außergewöhnlichen Angebot denkbar.
Alajbegovic: Einer der begehrtesten Talente Europas
Kerim Alajbegovic, der sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann, hat in der abgelaufenen Saison 24 Pflichtspiele für Leverkusen bestritten, dabei fünf Tore erzielt und sieben Vorbereitungen geliefert. Seine Leistungen haben das Interesse mehrerer europäischer Spitzenklubs geweckt. Neben Chelsea sollen auch der FC Bayern München und Manchester City die Entwicklung des Deutsch-Bosniers verfolgen. Ein Wechsel im Sommer 2026 gilt als wahrscheinlich, falls ein Klub die geforderte Ablösesumme von 40 Millionen Euro oder mehr bietet.
Auswirkungen auf den Transfermarkt
Der mögliche Transfer von Alajbegovic zu Chelsea könnte weitere Bewegungen auf dem Transfermarkt auslösen. Sollte der Deal platzen, wäre Chelsea gezwungen, auf Alternativen auszuweichen. Für Bayer Leverkusen wäre ein Verlust des Talents ein herber Schlag, aber die Einnahmen könnten in die Verstärkung des Kaders investiert werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Chelsea sein Angebot nachbessern muss oder ob Leverkusen den Spieler halten kann.



