Einbruch in Juwelier bei Rostock: Auto als Rammbock genutzt
Einbruch in Juwelier bei Rostock: Auto als Rammbock

In den frühen Morgenstunden des 17. Juli 2026 erschütterte ein spektakulärer Einbruch das Einkaufszentrum „Ostsee-Park“ in Sievershagen nordwestlich von Rostock. Gegen 2:20 Uhr durchbrachen unbekannte Täter mit einem älteren VW Golf eine gläserne Seiteneingangstür des Centers und gelangten so in das Innere. Anschließend steuerten sie das Fahrzeug gezielt auf das Juweliergeschäft „Christ“ zu, legten den Rückwärtsgang ein und rammten mit hohem Tempo das Rolltor des Ladens. Das Tor sprang aus seiner Verankerung, sodass die Einbrecher Zugang zu den Vitrinen erhielten.

Blitzartiger Raubzug im Einkaufszentrum

Nach Polizeiangaben handelten die Täter äußerst schnell. Sie räumten mehrere Vitrinen mit Schmuck und Uhren leer und flüchteten anschließend zu Fuß, ließen jedoch ihr Fluchtauto – einen älteren VW Golf – am Tatort zurück. Die genaue Beute sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Ermittlungen und Spurensicherung laufen

Der Tatort im Ostsee-Park wurde weiträumig abgesperrt. Die Kriminalpolizei sichert derzeit Spuren und führt weitere Maßnahmen durch. Ein Sprecher der Polizei erklärte: „Die Täter gingen äußerst professionell vor. Die Nutzung eines Fahrzeugs als Rammbock ist eine gängige Methode bei solchen Einbrüchen.“ Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Identifizierung der Täter führen könnten.

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