Ferrari kontert Betrugsvorwürfe: Vasseur weist Wolffs Kritik zurück
Ferrari kontert Betrugsvorwürfe: Vasseur weist Wolff zurück

Der Streit zwischen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur eskaliert. Vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone wies Vasseur die indirekten Betrugsvorwürfe von Wolff scharf zurück und konterte mit einer klaren Ansage.

Wolffs Äußerung sorgt für Wirbel

Auslöser war Wolffs Aussage nach dem Österreich-Rennen in Spielberg. Der Mercedes-Chef wunderte sich öffentlich über die vielen neuen Teile, die Ferrari zuletzt an den SF-25 montierte. Er stellte infrage, ob die Italiener angesichts der Budgetobergrenze noch genügend finanzielle Mittel hätten. Besonders das Wort „hoffentlich“ sorgte für Aufregung, da es als indirekter Betrugsvorwurf interpretiert wurde.

Vasseur reagierte nun in der Pressekonferenz in Silverstone deutlich: „Ich fand es ironisch, dass das von Toto und Mercedes kam. Wenn Mercedes oder Red Bull entwickeln, sind sie Genies. Wenn wir entwickeln, dann betrügen wir. Man muss sich mal beruhigen. Wir haben nicht mehr Teile gebracht als Red Bull oder andere.“

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Indirekter Betrugsvorwurf steht im Raum

Ob er Wolffs Aussagen als indirekten Betrugsvorwurf verstehe? Vasseur: „Wenn man davon ausgeht, dass wir über den Budgetdeckel hinausgehen, dann geht das in die Richtung.“ Das Verhältnis zwischen den beiden Teamchefs scheint angespannt. Auf die Frage, ob sie bereits persönlich gesprochen hätten, grinste Vasseur nur: „Es war besser, es zu vermeiden.“

Die Ferrari-Upgrades zeigen derweil Wirkung. Lewis Hamilton gewann vor zwei Wochen in Barcelona sein erstes Rennen im Ferrari. In Silverstone startete er beim Sprint-Rennen von der Pole-Position. Die starke Performance macht offenbar einige Teamchefs nervös.

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