Yannik Engelhardt kehrt zum SC Freiburg zurück – doch Fortuna Düsseldorf, sein ehemaliger Verein, geht bei diesem Transfer leer aus. Der 25-jährige Mittelfeldspieler wechselt für sieben Millionen Euro von Como 1907 zurück in den Breisgau, wie „Sky“ berichtet. Da die Ablösesumme unter der Acht-Millionen-Marke liegt, greift die vereinbarte Weiterverkaufsklausel nicht, die Fortuna zehn bis 15 Prozent des Überschusses zugesichert hätte.
Engelhardts wechselvolle Karriere seit Düsseldorf
Engelhardt war in der Saison 2023/24 einer der herausragenden Spieler bei Fortuna Düsseldorf und wurde für nur 600.000 Euro von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg verpflichtet. Nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga wechselte er für acht Millionen Euro zum damaligen Serie-A-Aufsteiger Como. Von diesem Gewinn musste Fortuna 40 Prozent an Freiburg abgeben – rund drei Millionen Euro. Dennoch behielt sich Düsseldorf eine Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf vor, die nun jedoch nicht greift.
Leihjahr in Gladbach ohne Wertsteigerung
In der vergangenen Saison spielte Engelhardt leihweise für Borussia Mönchengladbach, wo er sich jedoch nicht nachhaltig für einen höheren Marktwert empfehlen konnte. Nach seiner Rückkehr zu Como – mittlerweile Champions-League-Teilnehmer – entschied sich der Klub für einen Verkauf mit Verlust. Der SC Freiburg profitiert nun von der Rückholaktion, während Fortuna Düsseldorf, das in der kommenden Saison in der 3. Liga antreten muss, auf dringend benötigte Einnahmen verzichten muss.
Freiburg profitiert erneut von Engelhardt-Deal
Nach Informationen der BILD-Zeitung hätte Fortuna selbst bei einem höheren Verkaufspreis nur einen Teil der Summe erhalten, da Freiburg auch bei einem Weiterverkauf mit 40 Prozent beteiligt gewesen wäre. So bleibt Düsseldorf am Ende ohne zusätzliche Einnahmen. Dennoch bleibt Engelhardt für den Klub ein Glücksfall: Mit seinem Wechsel zu Como erzielte Fortuna einen Nettogewinn von rund 4,4 Millionen Euro, nach Abzug der Beteiligung Freiburgs.



