Magdeburg und der Poker um Laurin Ulrich (21) gehen in die heiße Phase! Der Zweitligist 1. FC Magdeburg kämpft mit Hochdruck um den Verbleib seines Mittelfeld-Antreibers, doch die Konkurrenz schläft nicht. Der Bundesligist FC Augsburg hat konkretes Interesse angemeldet und kann sich sowohl eine feste Verpflichtung als auch ein Leihgeschäft vorstellen. Mit UD Levante wirbt zudem ein spanischer Klub um das Stuttgarter Eigengewächs.
Urlaub auf Mykonos, Zukunft ungewiss
Während hinter den Kulissen um seine sportliche Zukunft gefeilscht wird, tankt Ulrich derzeit im Griechenland-Urlaub auf der Insel Mykonos neue Kraft für die kommende Saison. Wohin es den 21-jährigen Offensivmann danach zieht, ist weiterhin völlig offen. Für den 1. FC Magdeburg wäre ein Abgang sportlich und personell äußerst schmerzhaft, gehörte Ulrich doch in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Stützen der Mannschaft.
Der U20-Nationalspieler hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt des FCM. In 33 Zweitliga-Partien gelangen ihm drei Tore und drei Vorlagen. Seine konstant guten Leistungen blieben auch anderswo nicht unbemerkt.
Sportchef Jaekel will Ulrich halten
Magdeburgs Sportchef Peer Jaekel (43), der im selben Appartementhaus wie Ulrich wohnt, macht keinen Hehl aus seinem Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit: „Laurin war in der vergangenen Saison Stammkraft bei uns, hat eine tolle Entwicklung genommen und einen wichtigen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet. Von daher ist es nur logisch, dass wir gerne mit ihm weiterarbeiten würden.“
Allerdings ist auch klar: Eine erneute Leihe dürfte kompliziert werden. Ulrich steht beim VfB Stuttgart noch bis Ende Juni 2027 unter Vertrag. Sollte der Bundesligist ihn erneut verleihen wollen, müsste sein Kontrakt vorab verlängert werden. Dies könnte eine Hürde für einen weiteren Leihwechsel darstellen.
Weitere Personalentscheidungen in Magdeburg
Neben der Personalie Ulrich gibt es weitere Neuigkeiten aus dem Magdeburger Umfeld: Mittelfeld-Talent Willi Kamm (23) wechselt von der U23 des FCM zum Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue und bleibt damit in der Regionalliga Nordost. Zudem wird die von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Noah Pesch (21) vom Drittligisten Alemannia Aachen umworben. Der Klub aus der Kaiserstadt bemüht sich intensiv um eine Verpflichtung des Offensivspielers.



