Matthias Brügge: New Mobility-Experte über E-Autos, Oldtimer und Aktien
Matthias Brügge: E-Autos, Oldtimer und Aktien im Fokus

Matthias Brügge: Ein Experte für die Mobilität von morgen und die Liebe zu Oldtimern

Matthias Brügge leitet das New Mobility-Team bei AUTO BILD und beschäftigt sich intensiv mit den drängenden Fragen der modernen Automobilwelt. Können wir wirklich sauber und CO2-frei fahren? Sind Elektroautos im Unterhalt tatsächlich günstiger als herkömmliche Verbrenner? Und welche Reichweiten sind mit aktuellen E-Autos realistisch erreichbar? Diese Themen stehen im Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit.

Die Zukunft der Mobilität und alternative Kraftstoffe

Neben den batteriebetriebenen Fahrzeugen beobachtet Brügge auch die Entwicklungen bei alternativen Kraftstoffen wie E-Fuels, HVO und grünem Wasserstoff sehr genau. Er analysiert kontinuierlich, welchen Beitrag diese Technologien zu einer nachhaltigeren Mobilität leisten können und wie sie sich im Markt etablieren.

Private Leidenschaft: Oldtimer als persönlicher Sweet Spot

Privat zeigt der Experte eine ganz andere Seite: Er fährt zwar ein modernes Batterieauto, aber sein Herz hängt an klassischen Fahrzeugen. Besonders ein Audi A2 und zwei bis drei Renault 11-Modelle haben es ihm angetan. Bei diesen Oldtimern verliert er regelmäßig den Blick fürs Geld, wie er selbst zugibt. Diese Fahrzeuge repräsentieren für ihn einen ganz besonderen emotionalen Wert.

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Finanzexpertise aus beruflicher Erfahrung

Zum Glück verfügt Brügge über umfangreiche Kenntnisse im Aktienbereich, die ihm bei seinen Oldtimer-Leidenschaften helfen. Die Frage, ob man Papiere von BMW, Mercedes oder lieber von Toyota kaufen, halten oder verkaufen sollte, beschäftigt ihn intensiv. Auch Wasserstoff-Aktien sind für ihn ein spannendes Thema – dazu könnte man ihn nachts wecken, wie er betont.

Diese finanzielle Expertise resultiert aus seinen früheren beruflichen Stationen. Als Online-CvD trieb er bei der "Financial Times Deutschland" Mitte der Nullerjahre die Integration von digitalem und gedrucktem Journalismus voran. Allerdings fehlte den damaligen Chefs seiner Meinung nach der nötige Sinn fürs Geld. 2012 erschien die FTD mit der Schlagzeile "Endlich schwarz" – es war tragischerweise die letzte Ausgabe des renommierten Blattes.

Digitale Pionierarbeit und berufliche Anpassungsfähigkeit

Beruflich setzt Brügge schon lange auf digitalen Journalismus. Nach einem Studentenjob bei der legendären Springer-Auslandsagentur SAD konnte er dank seines Politik-Diploms ab 1995 bei AOL eine Online-Redaktion aufbauen. Bis 2006 wuchs sein Team auf 20 Kollegen an. Heute kennt man AOL vor allem noch von E-Mail-Adressen, was die Vergänglichkeit digitaler Pionierunternehmen verdeutlicht.

Die Frage, ob den Chefs damals der Sinn fürs Geld fehlte oder sie vielleicht sogar zu viel wollten, beschäftigt ihn noch heute. Durch die schnellen Wechsel in der digitalen Welt hat Brügge jedoch gelernt, wie wertvoll es ist, sich regelmäßig umzuorientieren und flexibel zu bleiben.

Teamwork in Beruf und Familie

Teamwork praktiziert der Experte nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Familie – als Vater zweier Teenager weiß er, wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis sind. Diese Erfahrungen prägen seinen Führungsstil und seine Herangehensweise an komplexe Mobilitätsthemen.

In seinen aktuellen Artikeln beschäftigt sich Brügge mit vielfältigen Themen: Von Verbrauchsstudien, die zeigen, dass der Fahrer den Verbrauch bestimmt und nicht die Norm, über die geplante Rückkehr von Knöpfen statt Touchscreens in chinesischen Cockpits bis hin zu Kaufklassikern der Bremen Classic Motorshow, die Wertsteigerung versprechen. Auch rechtliche Fragen wie die Nutzung von Blitzer-Apps und die EU-Entscheidung zum Verbrenner-Aus analysiert er regelmäßig für seine Leser.

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