Gebrauchter Mazda CX-5: TÜV-Report zeigt Stärken und Schwächen
Mazda CX-5: TÜV-Report mit Stärken und Schwächen

Der Mazda CX-5 zählt seit Jahren zu den beliebtesten SUV seiner Klasse. Im aktuellen TÜV-Report hinterlässt vor allem die zweite Generation (Bauzeit 2017 bis heute) einen guten Eindruck und schneidet insgesamt deutlich besser ab als das erste Modell (Bauzeit 2012 bis 2017). Gebrauchtwagen-Käufer sollten jedoch einige Schwachstellen beachten.

Mazda CX-5 (KF): Die zweite Generation im Detail

Der Mazda CX-5 der Bauzeit 2017 bis heute präsentiert sich kantiger und schnittiger als sein Vorgänger, ist nobler ausgerüstet und drei Zentimeter flacher. Die Proportionen haben sich kaum verschoben, der Radstand ist unverändert. Innen- und Kofferraum des Kompakt-SUV sind etwas großzügiger und bieten einer vierköpfigen Familie samt Gepäck genug Platz. Zur Serienausstattung gehören neun Airbags, Notbremsassistent und Fußgängererkennung mit Notbremsautomatik.

Das Fahrwerk der neueren Generation federt harmonischer, wenn auch weiterhin straff. Als Antrieb fungieren wahlweise einer von zwei Saugbenzinern oder einer von zwei Turbodiesel, jeweils entweder mit Vorder- oder Allradantrieb. Die stärksten Motoren kommen mit einer Sechsstufenautomatik, die sauber arbeitet. Das Facelift 2021 brachte für die Benziner eine Zylinderabschaltung, für die Selbstzünder die Norm Euro 6d. Ein CX-5 Skyactiv-D 184 AWD erhielt im AUTO BILD-Dauertest die Note 1.

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Bekannte Mängel der zweiten Generation

Laut TÜV-Report treten bei der zweiten Generation verkokte Diesel-Ansaugbrücken auf, die dann verstopfen können. Rückrufe betrafen fehlerhafte Motorsoftware, defekte Kraftstoffpumpen und einen schlecht verlegten SCR-Kabelbaum. Die Achsaufhängungen und Lenkgelenke wurden jedoch verbessert, sodass die Haltbarkeit stark gestiegen ist. Probleme bleiben frühzeitig verschlissene Bremsscheiben und Mängel an der vorderen Beleuchtung.

Mazda CX-5 (KE): Die erste Generation unter der Lupe

Der Mazda CX-5 der Bauzeit 2012 bis 2017 überzeugt durch eine Kombination aus geringem Gewicht, guter Verarbeitung und großem Innenraum. Mit Vorderradantrieb bringt der SUV relativ schmale 1,4 Tonnen auf die Waage. Mit 4,56 Metern ist der CX-5 ähnlich lang wie ein VW Tiguan. Alle Plätze sind bequem und eignen sich auch für lange Fahrten. Das Ladevolumen beträgt 460 bis 1490 Liter bei umgeklappter Sitzbank.

Konzipiert ist der CX-5 eher für Asphalt, mit Allrad sind unbefestigte Wege aber kein Problem.

Stärken und Schwächen der ersten Generation

Der CX-5 kann sogar SUV-Skeptiker von seiner Sparsamkeit überzeugen. Allerdings ist er nichts für Komfortbegeisterte, denn das Fahrwerk ist eher straff und kämpft auch mit kleinen Unebenheiten. Die Diesel agieren kräftig, während sich die Saugbenziner durchzugsschwach geben. Die kleineren Motoren gibt es nur mit Vorderradantrieb, Allrad ist bei den stärkeren serienmäßig. Für alle Varianten ist eine gut abgestimmte Sechsstufenautomatik erhältlich. Top: Der CX-5 2.2 Skyactive-D AWD erhielt im AUTO BILD-Dauertest 2015 die Note 1-.

Ärger macht die erste Generation kaum. Rückrufe betrafen Korrosionsgefahr im LED-Stromkreislauf und an den Gasfedern der Heckklappe sowie falsch montierte Injektoren. Wer sich für die erste Generation interessiert, sollte gezielt nach Exemplaren mit geprüftem Fahrwerk und frischen Bremsen Ausschau halten.

Preise und Fazit

Die Preise für den Mazda CX-5 (KF) beginnen bei etwa 15.000 Euro, für die erste Generation (KE) ab rund 4200 Euro. Der TÜV-Report zeigt: Die zweite Generation hat ihre Kinderkrankheiten überwunden, während die erste Generation bei Fahrwerk und Bremsen Schwächen aufweist. Insgesamt bleibt der CX-5 jedoch ein empfehlenswerter Gebrauchtwagen.

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