Mercedes hat sein elektrisches Luxusmodell EQS überarbeitet. Mit einem frischen Design, mehr Reichweite und verbessertem Fondkomfort soll der Abstand zur S-Klasse verkleinert werden. Die Modellpflege umfasst eine neue Frontmaske mit stehendem Mercedes-Stern, die dem EQS mehr optische Präsenz verleiht.
Im Innenraum reagiert Mercedes auf Kritik an der zweiten Reihe: Gegen einen Aufpreis von knapp 3.900 Euro sind nun neue Executive-Sitze erhältlich. Diese bieten unter anderem eine spezielle Fußablage auf der rechten Fondseite, einen umklappbaren Beifahrersitz und eine verstellbare Rückenlehne bis zu 38 Grad. Zudem gibt es eine Sitzheizung mit Nacken- und Schulterheizung sowie pneumatische Sitztiefenverstellung.
Serienmäßig sind nun der große Hyperscreen und eine Wärmepumpe an Bord. Auch die Antriebstechnik wurde verbessert: Der Akku wuchs von 108 auf 118 kWh, was die Reichweite um bis zu 80 Kilometer erhöht. Der EQS 450 4matic kommt nun auf rund 800 Kilometer Normreichweite, der hinterradgetriebene EQS 450+ auf 820 Kilometer.
Die Anhängelast der Allradversionen stieg von 750 auf 1.700 Kilogramm. Mit diesen Updates will Mercedes die Erwartungen an das elektrische Luxusmodell erfüllen, das vor zwei Jahren mit großen Hoffnungen gestartet war.



