Der französische Weltmeister Aurelien Tchouameni (26) hat seinen Vertrag bei Real Madrid um drei Jahre bis 2031 verlängert. Dies berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Beide Seiten hätten sich über die Konditionen geeinigt. Die Verlängerung geht auf einen ausdrücklichen Wunsch des neuen Trainers José Mourinho (63) zurück.
Tchouameni galt als Verkaufskandidat
In der vergangenen Saison sorgte Tchouameni für einen Skandal, als er sich eine handfeste Auseinandersetzung mit Federico Valverde lieferte, die für den Uruguayer mit einem Krankenhausbesuch und einer Gehirnerschütterung endete. Daraufhin galt der Mittelfeldspieler als potenzieller Verkaufskandidat. Manchester United soll Interesse gehabt haben und vor der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein Angebot von 80 Millionen Euro abgegeben haben. Wegen des hohen Gehalts des Franzosen sei der Premier-League-Klub jedoch von einem Transfer abgerückt – Mourinho wollte Tchouameni ohnehin nicht abgeben.
Weitere Vertragsverlängerungen geplant
Vor Tchouameni hatte bereits der deutsche Innenverteidiger Antonio Rüdiger (33) seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Laut Romano sollen weitere Stars neue Verträge erhalten. Der prominenteste Kandidat ist Brasilien-Star Vinicius Jr. (25), dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft. Verhandlungen über eine Verlängerung laufen seit Monaten, eine Einigung soll bevorstehen.
Real Madrids Neuzugänge für die kommende Saison
Real hat für die Spielzeit 2026/27 bereits zahlreiche Stars verpflichtet: Marc Cucurella (27) für 55 Millionen Euro von Chelsea, Denzel Dumfries (30) für 20 Millionen von Inter Mailand, Bernardo Silva (31) ablösefrei von Manchester City und Ibrahima Konaté (27) ablösefrei vom FC Liverpool.
Tchouamenis Karriere bei Real Madrid
Tchouameni war im Sommer 2022 für 80 Millionen Euro von der AS Monaco nach Madrid gewechselt und hat seitdem 195 Pflichtspiele für die Königlichen bestritten. In der Saison 2023/24 gewann er sowohl die spanische Meisterschaft als auch die Champions League. In der vergangenen Spielzeit enttäuschten die Madrilenen dagegen.



