Neue Doppelstockzüge für RE3: Lieferverzug und stündlicher Takt ab 2026
Neue Doppelstockzüge für RE3: Lieferverzug und stündlicher Takt

Die Deutsche Bahn hat die neuen Doppelstock-Regionalzüge für die Linien RE3, RE4 und RE5 vorgestellt. Ab Dezember 2026 sollen diese Strecken im Stundentakt bedient werden. Die RE3 verbindet künftig Stralsund, Angermünde, Berlin, Luckenwalde und Lutherstadt Wittenberg. Allerdings gibt es Lieferschwierigkeiten: Die für die RE3 vorgesehenen Fahrzeuge des Typs KISS vom Hersteller Stadler werden später als geplant geliefert. DB Regio setzt daher zunächst Bestandsfahrzeuge ein. Wie lange sich die Lieferung verzögert, ist noch unklar.

Mehr Platz und moderner Komfort

Die neuen Züge bieten mit fünf Wagen und 575 Sitzplätzen deutlich mehr Kapazität. Laut Bahn schaffen sie „gerade auf nachfragestarken Verbindungen mehr Platz für Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende mit Gepäck“. Weitere Neuerungen sind mobilfunkdurchlässige Scheiben für besseren Internetempfang, Steckdosen an jedem Sitzplatz und Flächen zum induktiven Laden. Größere Monitore zur Fahrgastinformation sollen die Orientierung erleichtern. Unterschiedliche Einstiegshöhen beim Servicewagen ermöglichen einen barrierefreien Ein- und Ausstieg für Reisende mit Kinderwagen, Rollstühlen oder schwerem Gepäck.

Auswirkungen auf die Fahrgäste

Der stündliche Takt auf den Linien RE3, RE4 und RE5 bedeutet eine deutliche Verbesserung des Angebots. Allerdings müssen Fahrgäste auf der RE3 zunächst mit älteren Zügen rechnen, bis die neuen Doppelstockzüge ausgeliefert sind. Die Verzögerung betrifft vor allem die Strecke zwischen Stralsund, Berlin und Lutherstadt Wittenberg. DB Regio hat noch keinen konkreten Zeitplan für die Lieferung genannt.

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