Trotz Horror-Bilanz: Nürnberg-Boss verteidigt Stürmer Grimaldi
Nürnberg-Boss verteidigt Stürmer Grimaldi trotz schwacher Bilanz

Nürnberg-Boss verteidigt Grimaldi trotz schwacher Torausbeute

Im Angriff des 1. FC Nürnberg konnte in der abgelaufenen Saison nur Mohamed Ali Zoma mit 14 Saisontoren überzeugen. Alle anderen Stürmer blieben hinter den Erwartungen zurück, darunter auch Adriano Grimaldi (35). Der Sturm-Routinier kam am Ende nur auf einen mageren Saisontreffer und zwei Vorlagen bei insgesamt 29 Einsätzen. Diese Ausbeute ist alles andere als zufriedenstellend, zumal vom Deutsch-Italiener insgesamt zu wenig Torgefahr ausging. In seinen letzten 465 Einsatzminuten gab Grimaldi nur einen Torschuss für den Club ab. In den letzten beiden Saisonspielen gegen Schalke (3:0) und Hannover (3:3) wurde er nicht mehr eingesetzt.

Chatzialexiou: Grimaldi ist mehr als nur Tore

Trotz dieser Horror-Bilanz will Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) bei Grimaldi, der aus Paderborn kam, nicht von einem Fehleinkauf sprechen. Er sagt: „Ich sehe Adi etwas differenzierter. Er hat vielleicht nicht so viele Tore geschossen. Aber er hat nicht nur das Trainingsniveau immer hochgehalten, er hat auch in einigen Spielen gezeigt, dass er gegen den Ball wirklich geackert hat. Er hat sich aufgerieben und so der Mannschaft viel gegeben. Er hat in der Kabine, gerade bei der jungen Mannschaft, Führung übernommen. Das ist nicht leicht, wenn du nicht immer spielst. Aber er ist immer gewillt.“

Wechsel kein Thema

Deswegen wird Grimaldi laut Chatzi auch weiterhin ein wichtiger Faktor im Club-Angriff bleiben: „Er hat ein Spielerprofil, das wir entweder in Spielphasen oder auch in Spielen weiterhin benötigen werden, weil du ihn als Wandspieler nutzen kannst und weil du ihn in der Box vielleicht auch noch mal anders bedienen musst, was wir nicht so getan haben. Ein Stürmer ist auch darauf angewiesen, welche Bälle er bekommt.“

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Test gegen Palermo

Jetzt steht für den 1. FC Nürnberg auch der Höhepunkt des Trainingslagers in Natz/Schabs (Südtirol) vom 19. bis 26. Juli fest. Einen Tag vor der Abreise spielt der Club am 25. Juli gegen den italienischen Zweitligisten US Palermo. Anpfiff ist um 16 Uhr.

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