Es ist offiziell: Star-Verteidiger Marc Cucurella (27) kehrt nach Spanien zurück und schließt sich Real Madrid an. Die Königlichen gaben die Verpflichtung des Linksverteidigers am Montag bekannt und schrieben dazu: „Real Madrid und der FC Chelsea haben sich über den Transfer von Marc Cucurella geeinigt. Der Spieler wird für die nächsten sechs Spielzeiten, bis zum 30. Juni 2032, bei unserem Verein unter Vertrag stehen.“
Chelsea bedankt sich bei Cucurella
Auch Chelsea äußerte sich zu dem Wechsel. Der Klub schrieb auf der Plattform X: „Marc Cucurella hat einen permanenten Transfer zum spanischen La-Liga-Verein Real Madrid abgeschlossen. Jeder beim FC Chelsea möchte Marc für seinen Einsatz während seiner Zeit im Verein und für die Rolle, die er bei unseren jüngsten Erfolgen gespielt hat, danken.“
Cucurella war 2022/23 von Brighton & Hove Albion zu den „Blues“ gewechselt und hatte dort noch einen Vertrag bis Sommer 2029. Chelsea beendete die abgelaufene Saison nur auf Platz zehn. Nun zieht es den 24-maligen spanischen Nationalspieler zurück in seine Heimat.
Ablösesumme von 60 Millionen Euro
Bereits zuvor hatten „The Athletic“ und Transferexperte Fabrizio Romano über Cucurellas Wechsel nach Madrid berichtet. Demnach wechselt der Außenverteidiger für eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt. Derzeit befindet sich Cucurella mit der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Heute bestreitet das Team sein erstes Turnierspiel (18 Uhr gegen Kap Verde).
Ausbildung bei Barcelona – Wechsel zum Rivalen
Bemerkenswert ist Cucurellas Vergangenheit: Der Linksverteidiger durchlief einst alle Jugendmannschaften des FC Barcelona ab der U16, bevor er den Verein erst per Leihen und dann endgültig verließ. In der ersten Mannschaft bekam er keine Chance und absolvierte nur ein einziges Profispiel für die Katalanen. Seine katalanische Vergangenheit hält ihn offenbar nicht davon ab, zum größten Rivalen Barcelonas zu wechseln.
Deutsche Fans haben schlechte Erinnerungen
Deutsche Fußballfans verbinden mit Cucurella keine guten Erinnerungen. Im EM-Viertelfinale gegen Deutschland hatte er in der Verlängerung beim Stand von 1:1 einen Schuss von Jamal Musiala an die nicht direkt am Körper anliegende Hand bekommen. Einen Elfmeter gab es dafür nicht, Deutschland schied mit 1:2 nach Verlängerung aus. Erst im Nachhinein räumte die Europäische Fußball-Union Uefa ein, dass es sich um eine Fehlentscheidung gehandelt hatte.



