Berliner Polizist wegen gefälschtem Sportabzeichen angeklagt
Berliner Polizist wegen gefälschtem Sportabzeichen angeklagt

Berliner Polizist wegen Betrugs angeklagt: Gefälschtes Sportabzeichen und vorgetäuschte Dienstunfähigkeit

Ein Berliner Polizist steht im Zentrum eines schwerwiegenden Betrugsfalls. Die Staatsanwaltschaft hat den Beamten wegen gewerbsmäßigen Betrugs in drei Fällen angeklagt. Der Vorwurf: Er soll seine Beförderung mit einem gefälschten Sportabzeichen erschlichen und zudem wiederholt seine Dienstunfähigkeit vorgetäuscht haben.

Gefälschtes Goldenes Sportabzeichen führte zu Beförderung

Laut Staatsanwaltschaft reichte der Polizist im Jahr 2020 einen Nachweis über das Goldene Sportabzeichen ein, obwohl er dieses nie erworben hatte. Aufgrund dieses gefälschten Dokuments wurde er befördert und erhielt fortan ein höheres Gehalt. Ohne die Fälschung hätte die Beförderung nicht stattfinden dürfen. Der Polizei entstand dadurch bis Mai 2026 ein Schaden von rund 11.600 Euro.

Vorgetäuschte Dienstunfähigkeit verursacht weiteren Schaden

Neben dem Sportabzeichen-Betrug wird dem 31-Jährigen vorgeworfen, in zwei weiteren Fällen seine Dienstunfähigkeit vorgetäuscht zu haben. Er meldete sich mehrfach krank, obwohl er nach Ermittlungen hätte arbeiten können. Durch diese Täuschung entstand der Polizei Berlin ein zusätzlicher Schaden von etwa 7.700 Euro.

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Staatsanwaltschaft fordert Rückzahlung von rund 19.300 Euro

Die Staatsanwaltschaft fordert, dass der Beamte aufgrund beider Vorwürfe insgesamt rund 19.300 Euro an die Polizei Berlin zurückzahlt. Der Fall wird nun vor dem Amtsgericht Tiergarten verhandelt. Parallel dazu hat die Polizei Berlin ein Disziplinarverfahren gegen den Polizisten eingeleitet. Das Verfahren könnte weitreichende Konsequenzen für den Beamten haben, sowohl strafrechtlich als auch beruflich.

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