Ein militärischer Zwischenfall erschütterte am Donnerstag einen US-Stützpunkt in Arizona: Ein Osprey-Flugzeug des US Marine Corps geriet während einer Übung plötzlich in Flammen – noch bevor die Maschine überhaupt abheben konnte. Das Unglück ereignete sich gegen 01:17 Uhr Ortszeit, wie die zuständige Behörde mitteilte.
Feuer vor dem Start
Das Kipprotor-Flugzeug, das sowohl wie ein Helikopter starten als auch wie ein Flugzeug fliegen kann, stand auf dem Rollfeld, als plötzlich Flammen aus dem Rumpf schlugen. Die genaue Brandursache ist noch unklar, ein technischer Defekt wird jedoch vermutet. Nach Angaben des Militärs befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes mehrere Besatzungsmitglieder an Bord, die jedoch rechtzeitig evakuiert werden konnten. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.
Ermittlungen laufen
Die zuständigen Stellen haben sofort eine Untersuchung eingeleitet. „Wir arbeiten eng mit den Sicherheitskräften zusammen, um die Ursache dieses Vorfalls zu ermitteln“, erklärte ein Sprecher des Stützpunkts. Der Osprey, ein vielseitiges Transportflugzeug, das bei der US-Marine und den Marines im Einsatz ist, steht immer wieder in der Kritik wegen technischer Pannen. Dieser Vorfall dürfte die Debatte um die Sicherheit der Maschine neu entfachen.



