DFB verhängt 260.000 Euro Geldstrafe gegen FC Bayern und VfB Stuttgart
DFB-Strafen: 260.000 Euro für FC Bayern und VfB Stuttgart

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den FC Bayern München und den VfB Stuttgart wegen des massiven Einsatzes von Pyrotechnik im DFB-Pokal-Finale Ende Mai mit jeweils 260.000 Euro Geldstrafe belegt. Das gab der DFB am Freitag bekannt. Das Sportgericht des DFB traf die Entscheidung im Einzelrichterverfahren wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger.

Details zu den Strafen und möglichen Zweckbindungen

Von den Geldstrafen können beide Vereine jeweils bis zu 86.700 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Diese Zweckbindung muss beim DFB bis zum 31. Dezember dieses Jahres nachgewiesen werden. Die restlichen Beträge fließen an den DFB.

Vorfall im DFB-Pokal-Finale

Während des DFB-Pokal-Endspiels in Berlin am 28. Mai 2022 hatten beide Fanlager den Angaben zufolge jeweils etwa 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Das Finale, das der FC Bayern mit 3:0 gewann, musste wegen der erheblichen Rauchentwicklung in der 55. Minute für drei Minuten unterbrochen werden. Die Pyrotechnik führte zu einer starken Rauchentwicklung, die die Sicht auf dem Spielfeld beeinträchtigte.

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Reaktionen und Ausblick

Der FC Bayern und der VfB Stuttgart haben die Strafen akzeptiert. Beide Vereine betonten, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen weiter verbessern werden. Der DFB wies darauf hin, dass Pyrotechnik in Stadien verboten ist und zu erheblichen Gefahren für Zuschauer und Spieler führen kann. Die Strafen sollen abschreckend wirken und die Vereine zu mehr Kontrolle ihrer Fans anhalten.

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