RB Leipzig hat nach einem Medienbericht von „Sky“ ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro für den WM-Fahrer und Shooting-Star Yan Diomandé (19) abgelehnt. Der FC Liverpool soll der erste Top-Klub gewesen sein, der sein Interesse an einer Verpflichtung des Flügelspielers hinterlegt hat. Das Angebot umfasste 90 Millionen Euro fix plus zehn Millionen mögliche Boni.
Leipzig erwartet weitere Interessenten
Bei den Leipzigern rechnet man damit, dass noch andere Klubs vorstellig werden. Insbesondere Paris Saint-Germain ist auf der Suche nach frischem Blut für die Offensive des Champions-League-Siegers. Das Ziel von RB ist es, Diomandé auch in der nächsten Saison in den eigenen Reihen zu wissen, um nicht nur um eine Champions-League-Qualifikation zu spielen. Frühestens ab 120 Millionen Euro würde man wohl ins Grübeln geraten.
Intensive Gespräche mit Berater-Agentur
Laut BILD führen Liverpool und PSG intensive Gespräche mit Diomandés Berater-Agentur Roc Nation. Der Spieler selbst wäre bei beiden Klubs nicht abgeneigt. Auf TikTok hatte er vor wenigen Monaten erklärt, ein Fan der Reds zu sein, zuletzt aber auch PSG eine Liebeserklärung gegeben. Sollte Diomandé bei der WM noch groß aufspielen – vielleicht schon am Samstag gegen Deutschland – dürften weitere Interessenten hellhörig werden.
RB Leipzig sitzt am längeren Hebel
Schlaflose Nächte haben die RB-Verantwortlichen angesichts der langen Vertragslaufzeit (bis 2030) und einer nicht vorhandenen Ausstiegsklausel nicht. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) sagte in „SPORT BILD“: „Wir müssen bei gar keiner Summe Ja sagen. Yan hat keine Ausstiegsklausel. Das heißt, wir sitzen auf dem Fahrersitz und alle anderen auf der Rückbank.“
Parallel laufen Vertragsverhandlungen
Um weiterhin das Tempo und die Richtung zu bestimmen, spricht RB Leipzig mit der Diomandé-Seite parallel über einen neuen Vertrag. Das bedeutet: längere Laufzeit, höheres Gehalt.



