Red Bull will Verstappen-Ausstiegsklausel für Millionen abkaufen
Red Bull will Verstappen-Klausel für Millionen abkaufen

Red Bull unter Zugzwang: Millionenpoker um Verstappen-Klausel

Max Verstappen (28) ist seit 2016 Fahrer bei Red Bull, hat Vertrag bis 2028. Doch eine Ausstiegsklausel für Ende 2026 sorgt für Unruhe. Beim Treffen am 10. Juni im Hangar 7 kamen Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz (34), Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya (75), Sport-Boss Oliver Mintzlaff (50), Teamchef Laurent Mekies (49) sowie Verstappen und sein Manager Raymond Vermeulen zusammen. Grund: die Klausel, die Verstappen bis Oktober erlaubt, den Rennstall zu verlassen, wenn er zur Sommerpause nicht unter den Top 2 der Fahrer-WM ist.

Millionenangebot für Vertragstreue

Bisher war nur bekannt, dass die Klausel an die WM-Position zur Sommerpause gekoppelt ist. Dass Verstappen bis Oktober Zeit hat, ist neu. Red Bull will die Option jetzt abkaufen – ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag steht im Raum. „Wir möchten, dass die Entscheidung bald fällt“, so Vermeulen zu BILD. Verstappen ist aktuell nur Siebter in der Fahrer-WM, Red Bull nur viertstärkste Kraft hinter Mercedes, Ferrari und McLaren.

Verstappens Alternativen schwinden

Ferrari hat Leclerc (bis 2028) und Hamilton (Option bis 2027) langfristig gebunden. McLaren setzt auf Norris und Piastri. Mercedes zeigte Interesse, doch Teamchef Toto Wolff hat mit Antonelli und Russell eigene Kandidaten. Zudem würde Verstappen bei Red Bull mehr Privilegien genießen als anderswo – Mitsprache bei Entwicklung und Teamausrichtung.

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Pokerspiel um die Zukunft

Während Yoovidhya die Zahlung befürwortet, sperren sich Mateschitz und Mintzlaff: „Niemand ist größer als Red Bull.“ Eine Entscheidung könnte vor der Sommerpause am 27. Juli fallen. Teamchef Mekies betont die Wichtigkeit der Gespräche. Am Ende wollen alle gewinnen – am liebsten gemeinsam.

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