Rheinmetall prüft Einstieg in Waffenproduktion in Japan
Rheinmetall prüft Waffenproduktion in Japan

Der Rüstungskonzern Rheinmetall plant einem Medienbericht zufolge den Einstieg in die Waffenproduktion in Japan. Wie die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Freitag unter Berufung auf ein Gespräch mit Rheinmetall-Chef Armin Papperger berichtete, strebt das Unternehmen ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem japanischen Partner an. Dieses solle sowohl den heimischen Markt als auch den Export bedienen.

Papperger: „Ich würde sehr gerne viel mehr in Japan tun“

„Ich würde sehr gerne viel mehr in Japan tun“, sagte Papperger dem japanischen Medium. Der Konzernchef kündigte an, voraussichtlich bald nach Japan zu reisen, um Gespräche mit Vertretern aus Industrie und Politik zu führen. Eine endgültige Entscheidung über einen Partner oder konkrete Geschäftspläne sei jedoch noch nicht gefallen, erklärte Papperger.

Bisher keine Rüstungsstandorte in Japan

Der Düsseldorfer Konzern ist in Japan bereits über eine Tochtergesellschaft aktiv, die Automobilkomponenten wie elektrische Wasserpumpen herstellt. Allerdings verfügt Rheinmetall dort bislang über keine Rüstungsstandorte. Mit dem geplanten Joint Venture will der Konzern seine Präsenz in Asien weiter ausbauen.

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