Marode Brücke in Köpenick: Promenadenwegbrücke gesperrt
Berlin. Die 30 Jahre alte Promenadenwegbrücke in Köpenick ist ab sofort für den Verkehr gesperrt. Grund sind erhebliche Schäden an der Holzkonstruktion, die bei einer turnusmäßigen Prüfung festgestellt wurden. Die Brücke verbindet einen Parkweg über die Alte Erpe südlich der Friedrichshagener Straße und wurde 1993 errichtet.
Schäden an den Längsträgern
Bei der Bauwerksprüfung der Vollholzbrücke zeigte sich eine deutliche Verschlechterung des Zustands. Die drei massiven Längsträger im Auflagerbereich sind weitgehend zerstört – für Fußgänger und Radfahrer von außen nicht erkennbar. Die Tragfähigkeit der Brücke ist nicht mehr gewährleistet, weshalb eine sofortige Sperrung unumgänglich war, so die Behörden.
Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer
Der Uferweg und die südwestlich gelegene Parkanlage um den Platz des 23. April sind bis auf Weiteres nur über die Friedrichshagener Straße und die Bahnhofstraße erreichbar. Eine entsprechende Beschilderung wird angebracht. Die Sperrung bleibt voraussichtlich bestehen, bis eine Sanierung oder ein Neubau der Brücke erfolgt.
Die Promenadenwegbrücke ist eine von vielen maroden Brücken in Berlin. Die Stadt steht vor der Herausforderung, die Verkehrsinfrastruktur zu erneuern. Für Anwohner und Pendler bedeutet die Sperrung zusätzliche Umwege und Zeitverluste.



