Spritpreise erreichen höchsten Stand seit über eineinhalb Jahren
Spritpreise auf höchstem Stand seit über 1,5 Jahren

Spritpreise erreichen höchsten Stand seit über eineinhalb Jahren

Die Spritpreise in Deutschland haben innerhalb einer Woche einen deutlichen Anstieg verzeichnet und erreichen damit den höchsten Stand seit mehr als eineinhalb Jahren. Sowohl Diesel als auch Superbenzin sind in der vergangenen Woche teurer geworden, wie der ADAC in seiner aktuellen Meldung bekannt gab.

Konkrete Preisentwicklung bei Benzin und Diesel

Konkret kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt am Dienstag 1,776 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 1,8 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Dieselkraftstoff verteuerte sich sogar um 2,9 Cent auf 1,740 Euro pro Liter. Für Benzin markiert dieser Preis den höchsten Wert seit Juli 2024, während Diesel zuletzt im April 2024 auf einem ähnlich hohen Niveau notierte.

Haupttreiber ist der gestiegene Ölpreis

Als wichtigster Treiber für diese Entwicklung gilt typischerweise der Rohölpreis, der in jüngster Zeit deutlich gestiegen ist. Der ADAC weist jedoch darauf hin, dass Rohöl damals, also im Juli beziehungsweise April 2024, deutlich teurer war als derzeit. Diese Differenz wird insbesondere unter Berücksichtigung des derzeit niedrigen Dollarkurses noch deutlicher.

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Geopolitische Spannungen beeinflussen den Markt

Für die Ölpreisentwicklung spielt die aktuelle Krise zwischen den USA und dem Iran eine entscheidende Rolle. Im Falle eines Krieges zwischen diesen beiden Ländern könnte der Öltransport durch die strategisch wichtige Straße von Hormus erheblich beeinträchtigt werden. Eine solche Störung hätte unmittelbare Folgen für den weltweiten Ölpreis und würde sich somit weiter auf die Spritkosten auswirken.

Die Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten haben bereits jetzt zu einer Reaktion des Ölmarktes geführt, was sich direkt in den gestiegenen Spritpreisen niederschlägt. Verbraucher müssen sich daher auf weiterhin hohe Treibstoffkosten einstellen, solange die geopolitischen Unsicherheiten anhalten.

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