Tempolimit 130: Eine Erprobung vor der Ablehnung? Gastbeitrag
Tempolimit 130: Erprobung vor Ablehnung?

Tempolimit 130: Ein Vorschlag zur Erprobung

In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel plädiert Mark Andor Christian Traxler für eine Erprobung eines Tempolimits von 130 km/h auf deutschen Autobahnen, bevor dieses endgültig abgelehnt wird. Er argumentiert, dass die oft genannten Vorteile nicht die entscheidenden seien.

Kritik am Tankrabatt

Traxler begrüßt das Ende des Tankrabatts, den er als teure und wenig zielgenaue Entlastungsmaßnahme bezeichnet. Die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe habe allen Autofahrern mit Verbrennern gleichermaßen genutzt, unabhängig von ihrer tatsächlichen Unterstützungsbedürftigkeit, und habe zudem die Anreize zum Kraftstoffsparen geschwächt.

Vorteile eines Tempolimits

Der Autor weist darauf hin, dass ein Tempolimit von 130 km/h nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen senken würde. Zudem könne es zu einer gleichmäßigeren Verkehrsauslastung beitragen. Allerdings seien diese Effekte in der öffentlichen Debatte oft überzeichnet oder falsch dargestellt.

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Erprobung statt pauschaler Ablehnung

Traxler schlägt vor, das Tempolimit zunächst in einem begrenzten Zeitraum und auf ausgewählten Strecken zu erproben, um die tatsächlichen Auswirkungen zu messen. Erst dann solle eine fundierte Entscheidung getroffen werden. Eine pauschale Ablehnung sei nicht sachgerecht.

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