Der VfB Stuttgart hat im Tauziehen um Wolfsburg-Stürmer Dženan Pejčinović (21) ein verbessertes Angebot vorgelegt. Nach Informationen von BILD handelt es sich dabei mündlich um eine feste Ablösesumme von knapp über 20 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Boni. Zuvor war der VfB mit einem ersten Angebot von rund 16 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Boni gescheitert.
Wolfsburg beharrt auf 25 Millionen Euro
Der Absteiger VfL Wolfsburg fordert für den DFB-U21-Nationalspieler weiterhin 25 Millionen Euro Ablöse. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) legte Stuttgart zu Wochenbeginn ein neues Angebot vor, das bei 22 Millionen Euro plus Boni liegen soll. BILD zufolge handelt es sich dabei jedoch noch nicht um ein schriftliches Angebot. Mündlich haben die Stuttgarter Verantwortlichen den Niedersachsen jedoch eine erhöhte Summe zugesagt.
Sportboss Dieter Hecking (61) äußerte sich gegenüber der WAZ zurückhaltend: „Dzenan hat bei uns einen Vertrag. Wir haben eine klare Meinung, daran ändert sich täglich nichts. Wir müssen und wollen ihn nicht verkaufen. Trotzdem wissen wir nicht, was morgen ist.“
Pejčinović will unbedingt zum VfB
Trotz der weiterhin bestehenden Differenzen zwischen den Klubs ist der Transfer nach BILD-Informationen zeitnah möglich. Der VfL und der VfB haben sich angenähert, und Pejčinović ist sich mit Stuttgart schon länger so gut wie einig. Der Stürmer drängt auf einen Wechsel zum VfB und zu Trainer Sebastian Hoeneß (44), der ebenfalls von dem Angreifer überzeugt sein soll.
Der Marktwert von Pejčinović wird von transfermarkt.de auf 15 Millionen Euro geschätzt. Mit der neuen Offerte liegt Stuttgart deutlich über dieser Summe, aber noch unter der Wolfsburger Forderung von 25 Millionen Euro.
Alternative Leo Sauer auf der Liste
Neben Pejčinović hat der VfB nach SportBILD-Informationen auch Leo Sauer (20) von Feyenoord Rotterdam als Alternative im Auge. Der slowakische Flügelstürmer besitzt in den Niederlanden einen Vertrag bis 2028. Rotterdam soll eine Ablöse von sieben Millionen Euro fordern. Allerdings droht erneut Konkurrenz durch die TSG Hoffenheim, die bereits im Werben um Nathan De Cat (18) dazwischengefunkt hatte.



