VfB Stuttgart auf der Suche nach Verstärkungen
Der VfB Stuttgart bereitet sich intensiv auf die kommende Champions-League-Saison vor und hält Ausschau nach neuen Spielern. Bislang wurden noch keine Neuzugänge vermeldet, doch die Gerüchteküche brodelt. Laut einem Bericht der italienischen Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ hat der Club ein Auge auf Offensivstar Matías Soulé (23) von der AS Rom geworfen.
Soulé hinterließ beim Europa-League-Spiel Ende Januar, das die Roma mit 2:0 gegen Stuttgart gewann, einen starken Eindruck. Der Argentinier bereitete ein Tor vor und zeigte seine Vielseitigkeit. Er kann auf fast allen Offensivpositionen spielen, was ihn zu einem interessanten Kandidaten macht. Allerdings ist der Rechtsaußen mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro für den VfB kaum erschwinglich. Die AS Rom fordert Berichten zufolge rund 40 Millionen Euro für den Dribbelkünstler. Zudem buhlen finanzstärkere Klubs aus Saudi-Arabien um Soulé.
Brian Brobbey ebenfalls im Visier
Ein weiterer Name, der immer wieder mit Stuttgart in Verbindung gebracht wird, ist Stürmer Brian Brobbey (24). Der Niederländer war bereits im vergangenen Sommer ein Thema, als Nick Woltemade den Club in Richtung Newcastle United verließ. Damals wechselte Brobbey für 20 Millionen Euro zum AFC Sunderland in die Premier League und trug mit sieben Saisontoren maßgeblich zum überraschenden Einzug der „Black Cats“ in die Europa League bei.
Brobbey hat seinen Marktwert inzwischen weiter gesteigert. Bei der Weltmeisterschaft erzielte er drei Tore für die Niederlande, was seinen Wert auf etwa 30 Millionen Euro ansteigen ließ. Diese Summe kann der VfB Stuttgart nicht stemmen. Der Club muss sich daher nach günstigeren Alternativen umsehen.
Die Gerüchte um Soulé und Brobbey zeigen, dass Stuttgart auf der Suche nach hochkarätigen Verstärkungen ist, aber die finanziellen Hürden groß sind. Ob der VfB in den kommenden Wochen doch noch einen Transfer realisieren kann, bleibt abzuwarten.



