Tabubruch bei VW: Chinesische Modelle bald aus deutschen Werken?
VW erwägt Bau chinesischer Modelle in deutschen Werken

VW erwägt chinesische Modelle für Europa

Volkswagen steckt in der tiefsten Kosten- und Strukturkrise seit Jahrzehnten. Der Wolfsburger Autobauer kämpft mit Überkapazitäten, sinkenden Margen und einem verschärften Wettbewerb aus China. Der Vorstand bereitet ein Sanierungspaket vor, das weit über das laufende Sparprogramm hinausgeht.

Insidern zufolge wird dabei eine bisher als Tabu geltende Maßnahme geprüft: Einzelne China-Modelle könnten künftig in Europa verkauft und später auch in deutschen Werken gebaut werden. Handelsblatt-Reporter Lazar Backovic berichtet über die Lage bei VW.

Rüstungsaktien unter Druck

Rüstungsaktien schwächeln seit Jahresbeginn. Der Kurs von Rheinmetall ist in diesem Zeitraum um rund 40 Prozent abgesackt. Gründe sind das geplatzte Fregatten-Projekt der Bundeswehr und Spekulationen über den weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges.

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Handelsblatt-Unternehmensreporter Roman Tyborski erklärt, ob die Kursentwicklung im Rüstungssektor nur eine kurzfristige Delle oder ein strukturelles Risiko ist. Zudem wird aufgezeigt, in welchen Regionen Deutschland ungenutztes Potenzial hat.

Podcast-Informationen

Der Beitrag stammt aus dem Podcast „Handelsblatt Today“ vom 30. Juni 2026, moderiert von Anis Mičijević und produziert von Christian Heinemann. Das exklusive Abo-Angebot für Hörer ist unter handelsblatt.com/sommer26 verfügbar.

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